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Mosel

Lenz-Dahm Heinrich

Lenz-Dahm ist ein eher traditionell orientiertes Weingut von der Mosel. Rieslinge stehen im Zentrum. Diese sind häufig sehr säurearm und haben einen intensiven Traubengeschmack. Zur Verkostung steht jetzt der „Heinrich“ bereit. Ganze 14% Alkohol hat dieser Riesling. Im Glas zeigt sich eine volle gelbe Farbe. Hinzu tritt ein intensiver fruchtiger Geruch. In diesem herrschen Mango und reifer Pfirsich vor. Der Heinrich ist nicht zu süß trotzdem der Restzucker im halbtrockenen Bereich ist und nur wenig Säure im Hintergrund steht. Der Einfluss von Sauerstoff kommt dem Wein sehr zu gute. Dadurch gewinnt dieser Riesling von Lenz-Dahm an Komplexität. Er blüht dann geradezu auf. Da er durch den geringen Säureanteil um eine von mir sehr geschätzte Spannung zwischen Frucht und Säure beraubt ist, wirkt eine leichte Oxidation sehr belebend. Sie gibt diesem Wein seinen eigentlichen Reiz. Der Heinrich hat einen extrem langen Nachhall mit einer reifen Quitte.Weiterlesen »Lenz-Dahm Heinrich

Reichsgraf von Kesselstatt Wiltinger Riesling trocken

Dieser Riesling von Reichsgraf von Kesselstatt wird vom Weingut der Kollektion Saar zugerechnet. Der Wein zeigt eine hellere Farbe. In der Nase präsentiert sich eine wunderschöne volle Frucht, bei der man schon fast an den Rheingau denken kann. Beim zweiten riechen zeigt sich jedoch die Filigranität, die an der Mosel möglich ist. Neben den Südfrüchten kann auch etwas Salatgurke wahrgenommen werden. Diese Früchte verschwinden im Mund. Also sie sind kaum noch zu erahnen. Vielmehr ist eine leicht ungehobelte Säure vorhanden. Erst im langen Nachhall tauchen wieder fruchtige Nuancen auf. Eine Aprikose steht neben einer Grapefruit dabei im Zentrum. Das Geschmackerlebnis ist etwas schwierig. Nachdem der Wein Luft bekommen hat, wird er jedoch harmonischer. Der Wiltinger Riesling trocken blieb ein wenig hinter meinen Erwartungen zurück.Weiterlesen »Reichsgraf von Kesselstatt Wiltinger Riesling trocken

Grüne Hölle Cuvee trocken

Es gibt mehrere traditionelle Lagenangaben mit dem Beinamen Hölle. In der Pfalz oder auch im Rheingau kommt so etwas schon mal vor (z.B. Johannisberger Hölle, Assmannshäuser Höllenberg). Dabei hat die Hölle meistens keinen religösen Hintergrund, sondern leitet sich vom althochdeutschen Wort für Steilhang/Halde her (Helda). Bei der grünen Hölle hier scheint es sich aber nicht um eine Lagenbezeichnung zu handeln, sondern um eine Charakterisierung durch die Winzer. Dabei regt der Verschluss erst einmal diabloisch auf. Erst muss man das stinkende Plastik entfernen (immer wenn man da schneidet oder reißt entfaltet sich ein Geruch, der abscheulich an alle Chemieunglücke dieser Erde zusammen erinnert), dann zeigt sich darunter ein Schraubverschluss niedriger Qualität mit dem nicht mehr zeitgemäßen Kunststoffeinsatz. Doch zu den inneren Werten.Weiterlesen »Grüne Hölle Cuvee trocken

Sunshine – yummy white wine

Die Aufmachung ist so ziemlich originell. Da denkt man im ersten Moment gar nicht an Wein, sondern an irgendeine trendige Kultlimo von angesagten Designern mit Undergroundbackround. Ebenso ist der Text auf der Flasche sehr ungewöhnlich. Whats yummy? Ein Wörterbuch übersetzt es mit lecker oder prima. Na das passt ja: Die Sonne scheint und so ist alles prima Klima. Die Rebsorte ist nicht angegeben, der Wein schmeckt aber recht stark nach Riesling und das ist ja auch die Hauptrebsorte an der Mosel.Weiterlesen »Sunshine – yummy white wine

Carl Loewen Varidor Riesling trocken 2005

Carl Loewen Varidor Riesling trocken 2005Es wurde eine kleine vertikale Verkostung von Rieslingen von Carl Loewen von der Mosel aus dem jüngsten Jahrgang 2005 durchgeführt. Beteiligt waren der Blauschiefer, der Quant, der Varidor und die Literware. Alle vier Weine sind recht Preisgünstig und liegen ca. bei 6 bis 7 Euro. Bei dieser parallelen Verkostung stach besonders der Varidor positiv heraus. Auf den zweiten Platz kam der Blauschiefer, der jedoch mit seiner Beimischung von Rivaner etwas sehr würzig und nußig wirkte.Weiterlesen »Carl Loewen Varidor Riesling trocken 2005

Maximin Grünhäuser Herrenberg Riesling 2002

Auf dem 19 Hektar großen Herrenberg wird vom Weingut Maximin Grünhäuser exklusiv Riesling angebaut. Das Etikett des Weins ist seit 90 Jahren unverändert geblieben. Das Weingut weist eine sehr lange benediktinisch geprägte Tradition auf. Das Grünhaus wurde im Jahre 966 erstmals urkundlich erwähnt. Es ist seit 1810 in weltlicher Hand Die aktuellen Besitzer bewirtschaften das Rittergut nun in der vierten Generation.Weiterlesen »Maximin Grünhäuser Herrenberg Riesling 2002