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V. Rosestreit: Die Lösung?

In den vergangenen Wochen berichteten wir immer wieder über der Rosestreit in der EU. Dabei geht es darum, ob Rose aus Weiß- und Rotwein erzeugt werden darf. Eventuell ist schon eine Lösung der EU-Kommission mit den protestierenden französischen Weinbauern gefunden. Es sickerte vor der Entscheidung der Kommission am 20. Juni die Information durch, dass die Bezeichnung “traditioneller Rose” geschaffen wird. Mit ihr soll Rose geschützt werden, der alleinig aus Rotweinreben hergestellt wird. Ist das eine Lösung?

Dann haben wir in Deutschland folgende Begriffe auf rosefarbenen Weinen parallel stehen: “Rose”, “Rotling”, “Weissherbst”, “traditioneller Rose” und “Schillerwein”. Wer soll da noch durchblicken? Eigentlich sollte die EU ja eine Vereinfachung für den Konsumenten bringen. Zum aufgeklärten Konsumenten gehört auch, dass er versteht, was damit gemeint ist, was auf den Etiketten von Weinflaschen steht. Bislang ist da vieles nur den Insidern vorbehalten. Aber eigentlich stellt sich hier eine andere Frage: Wie einfach kann der Zugang zum Thema Wein sein, bei so vielen verschiedenen Traditionen, Weinstilen, und Geschmacksrichtungen? Das gilt innerhalb von Europa und weltweit.

Teil 1: Rose in der EU-Weinmarktreform
Teil 2: Rose und EU-Weinmarktreform in der Tagesschau
Teil 3: Billigrose, Fastfoodrose und Qualitätsrose
Teil 4: Rotwein + Weisswein = Rose?
Teil 5: Rosestreit: Die Lösung?


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© Thomas Günther / weinverkostungen.de
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