Von der Cote de Bar bis zur Montagne de Reims: Die Champagner der Winzer
In den vergangenen Tagen besuchten wir eine Verkostung von Winzerchampagner in Köln. Das Excelsior Hotel Ernst war hierfür die passende Kulisse. Champagner kennt man auf dem deutschen Markt häufig als Markenchampagner. Wenn man eine Umfrage auf der Straße machen würde, welche Farbe einen Champagnerflasche hat, so würde orange ganz weit oben liegen. Die Trauben werden bei solchen Marken selten von den Champagnerhäusern selbst angebaut. Böse Zungen sprechen hierbei sogar von Industriechampagner. Ziel dabei ist es, mit dem Standard-Brut ein immer wieder gleiches Geschmacksbild zu erzeugen. Das hat sicherlich seinen festen Kundenstamm. Neben diesen Champagnern der großen Erzeuger sind die Facetten bei Winzerchampagner sehr vielfältig.Weiterlesen »Von der Cote de Bar bis zur Montagne de Reims: Die Champagner der Winzer
Es ist schon wieder WeinRallye. Genauer sogar schon die 50ste Runde.
Bouvet-Ladubay gilt als einer der bedeutendsten Erzeuger von Cremant von der Loire. Ein Aushängeschild des Erzeugers ist der Tresor Brut. Das Haus wurde 1851 gegründet. Die Gründung dieses Hauses geht mit eine Legende einher. So soll Etienne Bouvet – verheiratet mit der hübschen Bäckerstochter Ladubay – in den riesigen Kelleranlagen aus Tuffstein einen Schatz der Abtei von Saint-Florent gefunden haben. Dieser soll in der französischen Revolution von den Mönchen versteckt worden sein. Nach dieser Legende sollen die beiden Spitzenprodukte von Bouvet-Ladubay Tresor heißen. Der weiße Cremant Saumur Brut besteht vor allem aus dem für die Loire typischen Chenin Blanc (ca. 80 Prozent) und der Rebsorte Chardonnay.
Der Jahrgang 2006 war beim Brunello di Montalcino sicherlich einer der besten in der jüngeren Vergangenheit. Er stellte damit einen deutlichen Kontrast zu 2005 dar. Wir sind nach Montalcino gereist, um die Brunello Riserva 2006 zu verkosten. Dies ist also der aktuelle Jahrgang in dieser Kategorie. Und man muss ohne Euphorie anerkennen: Auch die Riserva sind beim Brunello im Jahr 2006 mit nur wenigen Ausnahmen sehr gut gelungen.
An Aldi scheiden sich die Geister. Manche meinen, dass der Weinverkauf dort den (Fach-)Handel und die Preise ruiniert. Der Discount ist vollkommen zur Glaubensfrage geworden. Einige malen den Teufel an die Wand, andere laufen wie Jünger in diese Läden. Die Wahrheit liegt häufig dazwischen. Aldi hat mit seinen Dauerniedrigpreisen in den letzten Jahren einiges einstecken müssen. Vor allem das dort fehlende Thema Aktion übte Druck aus. Dabei hat Aldi-Süd in ihrem Standardsortiment im Bereich Wein in den vergangenen Jahren einige verlässliche Größen eingebaut. Dies liegt im Trend der Sortimentsausweitungen der Discounter. Ein fester Bestandteil bei Aldi-Süd ist inzwischen die Edition Fritz Keller.
Wer weinverkostungen.de kennt, hat schon häufiger gelesen, dass hier immer wieder mal ältere Fäden neu aufgenommen und weiterentwickelt werden. So haben wir