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Madiran Ode d’Aydie Familie Laplace

Sonntag, 6. November 2016

madiran ode d'aydieMir ist den vergangenen Tagen aufgefallen, dass ich hier in über 10 Jahren noch nichts über Madiran geschrieben habe. Diese klaffende und ungerechtfertigte Lücke will ich mit einem Ode d’Aydie nun erstmal füllen. Das für diesen Rotwein verantwortlichen Weingut wird von der Familie Laplace in der dritten Generation geführt. Gegründet wurde es von Frédéric Laplace im Jahr 1930. In Madiran werden 55 Hektar hauptsächlich mit der in dieser Appellation typischen Rebsorte Tannat bewirtschaftet. Die Böden sind hier von Ton und Kalkstein geprägt. Der Ode gilt als Zweitwein des Chateau d’Aydie. Auch er besteht ausschließlich aus Tannat. Nach der Gärung wird dieser Rotwein 20 Monate in Eichenholz ausgebaut. Bis er in den Handel gelangt, vergeht mindestens ein weiteres Jahr.

Madiran Ode d’Aydie Familie Laplace verkostet

Wie bei diesen Weinen üblich ist dieser Madiran Dicht und dunkel im Glas. Diese Weine aus der Rebsorte Tannat sind nicht selten fast schwarz. Der Rand besteht bei dem Ode d’Aydie aus einem Purpur mit leuchtenden Reflexen. In der Nase zeigen sich Schwarze Johannisbeere und Brombeere. Die zweite Nase ist von Heidelbeerkompott und Eukalyptus im Hintergrund geprägt. Der Gaumen ist rund mit etwas fordernden Tanninen. Die gut eingebundene Säure schafft Spannung.Mich begeistert an diesem Wein, dass er Intensität mit Frischer hervorragend vereint. Im Nachhall hat man beim Ode d’Aydie dunkle Pflaumen.

Diesen Madiran vom Chateau d’Aydie habe ich neben einem weiteren Rotwein aus dem selben Jahrgang verkostet. Der zweite kommt vom Chateau Arricau-Bordes. Die Unterschiede sind deutlich. Zum einen ist dies der etwas unterschiedlichen Zusammensetzung der Rebsorten geschuldet. Der Arricau-Bordes scheint mir etwas gefälliger zu sein. Der Madiran Ode d’Aydie hingegen ist aus meiner Sicht etwas stärker im Ausdruck. Beide Rotweine sind auf ihrer Weise jeweils Klasse. Zu Fleischgerichten sind sie eine gute Begleitung. Generell passt Madiran aus meiner Sicht ganz gut in die Gastronomie. Die Weine machen nicht so schnell satt und sorgen für Trinkfluss. Zudem ist die Geschmacksintensität ein Erlebnis für jeden Gast.

Frankreich – Madiran
Erzeuger: Ode d’Aydie Familie Laplace
Inhalt: 0,75
Alkohol: 14,5 %
Jahrgang: 2012
Einkaufspreis: 10 €
Verschluss: Naturkorken
Quelle: Fachhandel
EAN: 3384521021018

Weinrallye #103: Das Rätzel um einen Santenay

Freitag, 28. Oktober 2016

santenay 2006 burgundIch habe einen älteren Santenay aus dem Jahr 2006 gefunden. So ist jetzt der richtige Moment diese Flasche für die Weinrallye zu öffnen. Veranstaltet wird die von Peter Ladinig. Leider fehlt bei der Flasche das Frontetikett. So bleibt der Erzeuger erstmal unbekannt. Santenay ist eine Appellation Village, die ich sehr gerne mag. Die roten Weine – wie im Burgund üblich allesamt aus Pinot Noir – sind häufig eher etwas leichter und subtil. Mehr als ein Drittel der 280 Hektar dieser Appellation bestehen aus 12 Premier Crus. Doch dieser Rotwein nicht.

Santenay 2006 verkostet

Dieser Wein ist rubinrot mit altersbedingt leicht bräunlichem Einschlag. Hierbei zeigt sich ein zart oranger Schimmer am Rand. In der Nase sind bei diesem Santenay gereifte mit dunkle Waldbeeren, Leder und feuchter Tabak. Der riecht schon richtig Braun. In der zweiten Nase ist Lakritze neben roten Früchten. Der Gaumen ist im ersten Moment recht frisch. Hier wirkt der Pinot Noir fast schon dünn. Doch im weiteren entfaltet dieser Santenay seinen feinen Körper. Er wirkt über Strecken fast noch frisch-saftig. Dabei erinnert dieser Rotwein an kalten gewordenen Hagebuttentee. Erstaunlich ist dabei wie weich dieser Rotwein ist. Sicherlich ist dieser Burgunder jetzt nicht mehr großartig. Entwicklungspotenzial hat er jedenfalls nicht mehr. Ich meine auch, dass er gar nicht so teuer war. Ca. 10 bis 15 Euro habe ich für den wahrscheinlich damals bezahlt. Dafür ist das aber mehr als nur Okay.

santenay burgund 2006Ein paar Tage später: Dieser Santenay hällt sich auch über Tage der offenen Flasche enorm gut. Man kann feststellen, dass er mit etwas Luft noch besser und weicher wird. Da die Flasche auch seit einiger Zeit steht, verändert sich der Inhalt auch nach unten hin. Da hat man in den letzten 15% der Flaschenfüllung asiatische Gewürze und Mokka im Nachhall. Ganz hinten gesellt sich dann nach Kakao hinzu. Echt spannender Pinot Noir. Auch wenn die Reife etwas fordernd ist. Aber gerade deswegen trinken ja einige Menschen lieber Wein als Bier.

Von wem kommt dieser Santenay?

Nun gibt es noch eine letzte Möglichkeit den Erzeuger festzustellen. Da ist ein Strichcode hinten auf der Flasche. Die EAN ist 3357400654003. Damit kann man den Erzeuger zweifelsfrei bestimmen. Doch ich habe da momentan keine Lust das herauszusuchen. Gelohnt hat sich dieser Wein auf jeden Fall. Nun bin ich noch gespannt auf die anderen Beiträge zu dieser Weinrallye.

Hier hatte ich schon mal etwas über einen reifen Santenay aus dem Jahr 1995 geschrieben. Und hier über einen aus den Premier Cru Clos des Mouches aus 2012. Dann hatte ich noch die Gelegenheit in diesem Jahr einige gereifte Pinots aus dem Clos de Vougeot im Burgund selbst zu probieren.

Wein Weiber Riesling Alsace und Gesang?

Sonntag, 18. September 2016

weiber riesling alsaceMan möge bei der Bezeichnung Weiber tatsächlich an Wein, Weib und Gesang denken. Diesen Riesling hatte ich bei einem Discounter entdeckt, bei dem ich eigentlich nur eine Flasche Wasser kaufen wollte. Mich dürstete. Aber ich mag nun auch mal Weißwein aus dem Elsass. Also stand ich an der Kasse. In der einen Hand war das erfrischende Nass und in der anderen die Weiber. Besonders geschätzt ist bei mir guter Gewürztraminer aus Alsace. Aber auch Pinot Gris und Rieslinge stehen hoch im Kurs. Und man möge hier den Cremant nicht vergessen. Dieser ist nur selten schlecht und ist aus meiner Sicht auf einem Niveau wie denen von der Loire. Auch wenn sicherlich einige stilistische Unterschiede bestehen.

Weiber Riesling Alsace verkostet

Im Glas ist dieser Riesling voll in der Falbe in einem helleren Goldgelb. Dies erwartet man im Elsass. In der Nase sind Mango und Aprikose. In der zweiten Nase rieche ich weißen Pfirsich und helle Blüten. Der Weiber ist etwas unausgewogen am Gaumen. Über die Länge kann man nicht viel sagen. Ich empfinde den Wein als ziemlich flach, was hier keineswegs leicht meint. Vielmehr fehlt mir die für die Rebsorte typische Spannung. Sicherlich ist der Stil nicht jedermanns Sache. Halbtrocken oder füllig mag ich beim Riesling schon. Auch wenn der klassische und viel schlankere Mosel-Kabinett bei mir persönlich wesentlich höher im Kurs steht. Immerhin hat dieser halbtrockene Wein 12,5%.

cellier de la fecht weiber
Nach einem Glas satt und dieses Weins überdrüssig gelangt die Flasche wieder in den Kühlschrank. Mal schauen, was ich damit noch mache. Der Untertitel „Inspiration Terroirs“ hinterlässt mich etwas ratlos. Welches Terroir meint man? Doch bestimmt nicht die Crus des Elsass. Ja klar, dieser Riesling schmeckt irgendwie nach dieser Region. Irgendwie auch nicht. Und sonst? Auf dem Nomacorc steht auch lediglich „Mis en Bouteille en Alsace“. Mehr scheint es mir auch nicht zu sein.

Was ist Weiber für ein Erzeuger?

Was hat es eigentlich mit Weiber auf sich? Ist das Ein Weingut? Es scheint eine reine Kunstbezeichnung zu sein. Auf dem Rückenetikett ist vielmehr der Abfüller Cellier de la Fecht in Ingersheim (Alsace) angegeben. Das scheint eine Kellerei oder Kooperative zu sein. Diese vertreibt Weine nicht nur unter dem Namen Weiber, sondern auch unter Weingartner, Wilhelm und Paul Schulmeister. Der erste Name ist vor allem seit einiger Zeit auf verschiedenen Weinen aus dem Elsass bei Lidl zu finden. Aber auch Weine mit der Bezeichnung Wilhelm gibt es bei diesem Discounter. Alles etwas verwirrend. Zumal die Weiber-Weine in mehreren europäischen Ländern wie Polen, Dänemark und eben auch Deutschland vermarktet werden.

Weiber – Inspiration Terroirs
Riesling halbtrocken
Frankreich – Elsass
Erzeuger: Cellier de la Fecht
Inhalt: 0,75
Alkohol: 12,5 %
Jahrgang: 2015
Einkaufspreis: 5 €
Verschluss: Nomacorc
EAN: 3273570014426
Quelle: Discounter

Vinsobres Rotwein der südlichen Rhone

Montag, 22. August 2016

Vinsobres RhoneVon der Appellation Vinsobres hatte ich noch nicht so viel gehört. Dabei ist sie mit 1385 Hektar gar nicht so klein. Es hat mehrere Gründe, dass dieses Gebiet nicht so bekannt ist. Es werden nur Weine von unter 400 Hektar mit dieser Bezeichnung vermarktet. Neben der Familie Perrin gibt es nur wenige namenhafte Erzeuger. Zudem wurde der Status AOC erst 2006 verliehen. Er gilt ausschließlich für den auf diesem Gebiet erzeugten Rotwein. Ein Vinsobres muss aus mindestens der Hälfte Grenache bestehen. Zugleich ist es immer ein Cuvee, in dem Syrah und Mourvedre verwendet werden (mind. 25%). Die erworbene Flasche sagt über die verwendeten Rebsorten leider nichts aus. Nur so viel war zu erfahren: Bei dem Erzeuger Cellier de Saint Jean handelt es sich offenbar um eine Genossenschaft. Also geht es auf zur Verkostung.

Vinsobres von der Rhone verkostet

Die Farbe des Vinsobres ist leicht transparent Rubinrot mit violettem Rand. Ein deutliches Zeichen für Syrah. In der Nase ist deutlich wahrnehmbar Schwarzer Pfeffer, was auf Grenache hindeutet. Daneben sind reife Pflaumen und Veilchen zu riechen. Die zweite Nase ist recht zart mit süßen Kirschen und saftig-frischen Brombeeren geprägt. Am Gaumen wirkt er recht frisch mit schöner Säure. Auch wenn etwas Pflaume schmeckbar ist, fehlt mir etwas die Frucht und Fülle, wie man das bei den guten Weinen der südlichen Rhone kennt. Da ist eher die auch gar nicht so untypische Minze. Zwar ist der Wein völlig in Ordnung und der Preis stimmt auch, aber er wirkt mir im Nachhall etwas unausgewogen und grün. Gerade bei so einem schlanken Gaumen sind die 13,5% Alkohol doch etwas viel.

Vinsobres RotweinDer Herr Bampflied hat diesem Rotwein aus Vinsobres 88 Punkte gegeben (jetzt weiß auch jeder, wo er langsam in den Regalen verstaubt). Kann man machen. Mein Urteil ist allerdings etwas kritischer bei mindestens einem Punkt weniger. Sicherlich ist der Wein bei 6,99 Euro nicht schlecht. Die Beschreibung von Bampfield hat aber durchaus Schwächen. Als „saftig und würzig mit einer erfrischenden Pfeffernote, die an einen jungen Chateauneuf-du-Pape erinnert“ empfiehlt er ihn. Naja OK. Nur die Pfeffernote erinnert an große Weine in jungem Zustand aus diesem Bereich der Rhone, aber sonst nicht viel. Und auch ein junger Chateauneuf-du-Pape ist häufig wesentlich körperreicher. Zudem bezeichnet er den Wein als vollmundig. Aus meiner Sicht ist es dieser Vinsobres nur, wenn man den Mund wirklich voll nimmt.

Frankreich – Rhone – Vinsobres
Erzeuger: Cellier de Saint Jean
Inhalt: 0,75
Alkohol: 13,5 %
Jahrgang: 2013
Einkaufspreis: 7 €
Verschluss: Naturkorken
Quelle: Discounter

Chateau Bellevue la Foret – Templerwein aus Fronton

Freitag, 29. April 2016

templerwein chateau bellevue la foret frontonAus dem Gebiet Fronton kommt jetzt der Rotwein Chateau Bellevue la Foret ins Glas. Dies ist Teil der Weinrallye, welche nun in der 97sten Runde durchstartet. Erstaunlich, dass einem dabei nicht schwindlig wird. Die Weinblogger rasen seit nunmehr 8 Jahren weltweit quer durch die Anbaugebiete. Stefan von Baccantus hat nun zu einem recht weit gefassten aber doch sehr schönem Thema ausgerufen. Es geht um die Weine aus Südfrankreich. Und das ist von vielen Seiten her dankbar. Denn hier gibt es gute Weine, die häufig nicht mal teuer sind. Auch wenn die Spitzenprodukte dieser Anbaugebiete (mal die Rhone erwähnt) nicht selten richtig gut sind.

Doch mich hat es nicht an die Rhone sondern in das Gebiet Fronton verschlagen. Das kennt man hier zu Lande leider kaum. Ich habe einen Rotwein vom Chateau Bellevue la Foret ausgewählt. Der Erzeuger bewirtschaftet ca. 25 Kilometer nördlich von Toulouse 112 Hektar Rebfläche. 59 Hektar davon sind mit der für Fronton typischen Rebsorte Negrette bepflanzt. Diese ist auch in Gaillac verbreitet. Die Rebsorte ist auch mit 55% die Hauptrebsorte in dem zur Verkostung stehenden Rotwein. Weiterhin sind 20% Syrah, 15% Cabernet Sauvignon und 10% Cabernet Franc enthalten. Dieser Wein vom Chateau Bellevue la Foret ist mengenmäßig das Aushängeschild des Weinguts von Philip Grant. Es gibt noch drei weitere Rotweine – darunter einen aus 100% Negrette (werde ich auch mal probieren) – und einen Rose.

Templerwein aus der Rebsorte Negrette?

Diese Rebsorte hat eine lange und recht eigene Geschichte. Einige Weinkundige meinen, dass diese aus Gaillac gekommen sei. Andere hingegen verweisen auf die Geschichte und damit das frühe Mittelalter. Um 1100 besaßen die Templer recht viel Land in diesem Gebiet. Angeblich sollen – der Legende nach – die Tempelritter damals die Rebsorte Negrette aus Zypern nach Fronton mitgebracht haben. Das klingt spannend. Bei den Tempelrittern denke ich immer an Verschwörungen in oberster Ebene, die Freimaurer und einen immens großen verschwundenen Goldschatz. Eventuell habe ich diesen jetzt in meinem Kelch. Also heben wir diesen.

Chateau Bellevue la Foret verkostet

Dieser Wein vom Chateau Bellevue la Foret ist dicht und sehr dunkel im Glas. In der ersten Nase ist ein Tannenwald mit reifer Kirsche und Pflaumenmus. Die 14,5% Alkohol machen sich hier leider auch etwas bemerkbar. In der zweiten Nase sind eingekochte Sauerkirschen mit etwas feuchtem Heu. Am Gaumen wirkt dieser Rotwein aus Fronton körperreich mit gut eingebundenen Tanninen. Da schmeckt man eine vollfruchtige Kirsche, die etwas likörig wirkt. Er hat mit seiner Substanz einige Harmonien, aber im Vordergrund steht Charakter. Der Chateau Bellevue la Foret wirkt jedoch etwas grün. Gerade nach etwas Luftzufuhr bringt der Nachhall Aromen in Richtung Pfefferminzeis. Für 6 Euro pro Flasche (!!!) geht das aber alles völlig in Ordnung. Für das kleine Geld gibt es vom Chateau Bellevue la Foret viel Spaß ins Glas. Egal ob es ein Templerwein ist oder eben auch nicht.

Frankreich – Fronton
Erzeuger: Chateau Bellevue la Foret
Inhalt: 0,75
Alkohol: 14,5 %
Jahrgang: 2011
Einkaufspreis: 6 €
Verschluss: Naturkorken
Quelle: Befreundeter Tempelritter
EAN: 4008077530662

Pujalet von Plaimont Cotes de Gascogne

Freitag, 8. April 2016

pujalet plaimontDer Sommer startet langsam durch. Und so haben wir den Pujalet von den Plaimont Producteurs auf dem Balkon im Glas. Plaimont ist der größte Weinerzeuger in Südwestfrankreich mit einer jährlichen Produktion von 40 Millionen Flaschen. Vielfach bringen diese eine erstaunlich hohe und stabile Qualität im besseren Preiseinstieg an den Markt. Gerade vor dem Hintergrund der erzeugten Menge ist dies eine große Leistung. Der Pujalet stammt auch der Cotes de Gascogne, wo Plaimont inzwischen ungefähr die Hälfte der Weinproduktion ausmacht. 55% der Produktion dieses genossenschaftlichen Zusammenschlusses gehen in den Export. So wie diese Flasche Weißwein.

Cotes de Gascogne: Pujalet von Plaimont verkostet

Dieser Cotes de Gascogne besteht aus den dort sehr typischen Rebsorten Colombard (70%) und Ugni Blanc. Die Reben wachsen auf sandigen Böden mit Kalk und Lehm. Der Pujalet zeigt sich Stohgelb im Glas. Die Nase ist einem leicht floral wirkenden Obstkompot ausgefüllt. Da sind Kiwi, Banane, reife saftige Nektarinen, Grapefruit und weiße Johannisbeere. Einfach das volle Programm saftiger Früchte. In der zweiten Nase ist eine dezente Kräutrigkeit. Am Gaumen wirkt er fruchtig und mit erfrischender Limette und grünem Apfel. Die Frucht bleibt auch angenehm stehen. Das ist ein echter Terrassen-Süffel-Wein, der bei seinen schlanken 11 Prozent Alkohol gut in den Frühling und Sommer passt. Diesen Wein wird es in einigen Supermärkten in Deutschland zu kaufen geben. Ich denke mir, dass dieser Wein recht vielen Leuten schmecken wird.

cascogne pujalet plaimont

Pujalet 2015
Frankreich – Cotes de Gascogne
Erzeuger: Plaimont Producteurs
Inhalt: 0,75
Alkohol: 11 %
Jahrgang: 2015
Einkaufspreis: 3,99 €
Verschluss: Schrauber
Quelle: Supermarkt
EAN: 3270040451439