WZG Lemberger trocken
Über diesen Wein braucht man nicht viele Worte zu verlieren. Er stammt von einer relativ großen Winzergenossenschaft mit dem Namen Württembergische Weingärtner Zentralgenossenschaft (kurz WZG). Der Lemberger ist sehr typisch für die Region. Auch der konkret von der WZG in die Flasche gebrachte Wein ist rebsortentypisch. Er ist für einen Rotwein sehr hell. Man könnte fast an einen Rose denken. Der Wein ist fruchtig, aber verfügt über sehr wenig Säure. Er erweckt dadurch den Eindruck halbtrocken oder gar lieblich zu sein. Fans dieses Geschmacksbildes nennen dies häufig vollmundig. Der Wein ist mal was anderes. Gerade an solchen regional sehr typischen Weinen scheiden sich die Geister.Weiterlesen »WZG Lemberger trocken
Flüssiger Stickstoff hat für den Laien ein schwer abschätzbares Gefahrenpotenzial: Deswegen ist es notwendig, sich vor der Benutzung genau mit den Gefahren auseinanderzusetzen. Er ist sehr widersprüchlich in der Anwendung. In der molekularen Küche wird mit Stickstoff gekocht. Ebenso kann aber auch mit ihm vereist werden. Dies ist eine relativ simple Angelegenheit. Das zu vereisende Objekt wird in den flüssigen Stickstoff gehalten. Vorsicht dabei mit den Händen (vor allem auch wenn Metalle im Spiel sind).
Lenz Moser ist einer der großen europäischen Weinerzeuger. Nach eigenen Angaben liefern 300 Winzer in Österreich die Trauben. Jährlich macht das 16 Millionen verkaufte Flaschen. Auch in China engagiert sich der Betrieb inzwischen. Nun soll ein gewöhnlicher Wein dieses Herstellers verkostet werden. Die Rebsorte
Bassermann-Jordan ist nicht nur bezüglich der in Reben stehenden Fläche, sondern auch wegen vieler Weine als Groß zu bezeichnen. Nun ist ein Riesling aus einer guten Lage im Glas. Der Wein zeigt sich in einem vollen Gelb mit etwas grünlichen Reflexen. Zudem ist ein leichtes Moussieren zu beobachten. Der Riesling bringt süßliche Südfrüchte (reife Mango und Pfirsich) in die Nase. Dies bringt einen frischen und etwas bitteren Geschmack auf die Zunge, der von einer ansprechend dimensionierten Frucht untermalt ist. Es ist ein langer Nachhall wahrzunehmen, in dem ein ausgewogenes Verhältnis von Säure und Frucht besteht. Im sehr späten Finish kommen Anklänge von Aprikose und Gurke zum tragen. Der Wein ist groß, ohne dabei aufdringlich oder protzig aufzutreten. Die Etikettierung zeichnet dies nach: Das Prädikat Kabinett ist auf dem Frontetikett gar nicht angeführt.