Bordeaux 2006 und 2007: Ungewöhnliche Situation in der Vermarktung
Um eins vorweg zu sagen. Einiges in diesem Artikel ist Spekulation. Dies betrifft vor allem den Bordeaux-Jahrgang 2007. Genau dieses Problem bei der Vermarktung von Rotwein aus Bordeaux wird betrachtet. Es wird viel spekuliert. Und diese Spekulation besteht nicht nur verbal, sondern ganz materiell in Form von Preisen. Da bestehen die Preise ab Chateau und dann eineinhalb bis zwei Jahre später die Preise für Endverbraucher im Laden.Weiterlesen »Bordeaux 2006 und 2007: Ungewöhnliche Situation in der Vermarktung
Ich suchte in der Vergangenheit (natürlich nicht ganz ernsthaft) Weine aus Münster oder Westfalen. Dabei fand ich neben einen Münsterischen Rotspon auch den Bergerac vom Chateau Westphalie. Hintergrund des Namens ist, dass 1807 der Prinz von Hohenzollern-Sigmaringen nach Anordnung von Napoleon mit dem Bataillon “Westphalie” auf dem Weg nach Spanien war. In Bergerac wurde vier Wochen Station gemacht. Ein Hügel heißt dort seitdem Westphalie. Ich vermutete bei der Flasche sofort, dass es sich um einen Scherz für Touristen oder Münsteraner, die etwas aus der Region verschenken wollen handelt. Doch wir wollen hier nicht vermuten, sondern testen. Was taugt also der Chateau Westphalie aus Bergerac?
Die ersten Preise für die klassifizierten Bordeaux 2008 sind veröffentlicht worden. Alle bislang konkret genannten Preise liegen unter denen von den Jahrgängen 2007 und 2006. Laut Decanter wird der Release-Preis für den Chateau Latour 110 Euro pro Flasche betragen. Damit wird der Jahrgang ungefähr zum halben Preis des Vorgängerjahrgangs 2007 auf den Markt gebracht. Chateau Mouton Rothschild hat ebenfalls mit 100 Euro ca. die Hälfte des Preises des Jahrgangs 2007 angekündigt.
Heute wurde wieder einmal die Weinrallye ausgerufen. Thema ist dieses mal: