Castell Castell 1224 Rotwein trocken
Nun steht ein Rotwein-Cuvée zur Verkostung an. Es handelt sich um den 1224 von Castell-Castell aus dem Jahre 2006. Die Jahreszahl bezieht sich auf eine Erwähnung von Graf Rupert II. in diesem Jahr. In dem 1224 sind die Rebsorten Dornfelder, Domina und Portugieser verwendet. Der Wein ist dunkel im Glas. In der Nase sticht der kompottige Dornfelder hervor. Eigentlich macht man ja ein Cuvee um die Vorzüge der verschiedenen Rebsorten zu vereinigen. Hier kommt es mir etwas anders vor. Nach etwas Luftzufuhr verbesserte sich der Geschmackseindruck etwas. Mir waren hervorragende Rieslinge von Castell-Castell bekannt. Der 1224-Rotwein aus 2006 ist jedoch leider eine Enttäuschung.Weiterlesen »Castell Castell 1224 Rotwein trocken
Horst Sauer ist vor einigen Jahren von mehreren Seiten immer wieder groß gelobt worden. Kürzlich sah ich den Escherndorfer Lump Riesling
Silvaner mit höheren Oechlegraden können sehr unangenehm massiv-fruchtig sein. Ich hätte auch nie zu einer solchen Flasche gegriffen. Am Stand vom Bürgerspital zum Hl. Geist auf der diesjährigen ProWein hatte ich jedoch die Gelegenheit diesen Wein zu verkosten. Ich hoffe jedenfalls, dass es der 2006er war und nicht schon der nachfolgende Jahrgang. Man sollte meiner Meinung nach immer mal wieder Weine verkosten, die man im ersten Moment so einstuft, dass sie einem nicht schmecken würden. Vorurteilsfrei dann an die Verkostung zu gehen, ist immer ein spannender Versuch. Manchmal wird er auch belohnt.
Das VDP Weingut Hans Wirsching aus Franken hat einen sehr guten Ruf. Dieser
Jetzt wird ein Wein verkostet, bei dem der Titel Programm sein soll. Es gibt da auch nicht wirklich viel zu sagen. Der Wein war hier in der Reihe der Sommerweine vorgesehen. Die Rebsorte ist identisch mit dem
Der Wein fällt auf. Nicht nur der poppige Schraubverschluss springt sofort ins Auge. Für diese Verschlussart setzt sich das Weingut „Zur Schwane“ offensiv ein. Unter der Überschrift „Zeit, dass sich was dreht…!!“ wird für die alternative Verschlussart geworben. Auf diesem Schraubverschluss prangt – neben dem Schwan auf dem Etikett – ein zweiter Vogel: Der Adler vom VDP. Ein weiteres Aufmerksamkeit erweckendes Detail ist die Flaschenform: Bocksbeutel. Nur ist er bei diesem Wein nur leicht grünlich. Ich hab ja nichts gegen Traditionen. Der Bocksbeutel hat nur zwei entscheidende Nachteile. Er passt weder in Altglascontainer noch – was wichtiger ist – in meinen Flaschenkühler (obwohl es solche gibt; aber nur dafür extra einen kaufen?). Und kühl soll der „Zur Schwane“ ja sein. Dann der Wein ist ausdrücklich als Sommerwein gekennzeichnet. Also muss er schnell ausgetrunken werden (was bei 12,5% im Sommer schwer fällt) oder man muss häufiger zwischen Terrasse und Kühlschrank pendeln (was, wenns warm ist, auch nicht gerade schön ist).