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Verkostungen

Bei weinverkostungen.de gibt es zahlreiche Verkostungen von Weinen. Hier sind nicht subjektive aber auch nachvollziebare Verkostungsnotizen abgelgt. Vielmehr versuchen wir jeweils die Region, die klimatischen Verhältnisse, die Tradition, den Boden, die verwendete Rebsorte und den Winzer zu verstehen. Bei allen Verkostungen fragt sich: Was macht diesen Wein besonders? Wieso etsteht er genau so? Wir versuchen dem auf den Grund zu gehen.

Verkostunen nach Ländern

Bei unseren Verkostungen stehen besonders die deutschen Weine im Mittelpunkt. Das liegt auf der Hand, da im hiesigen Handel eine riesige Vielfalt an heimischen Weinen vorhanden ist. Aber auch auf Reisen nach Frankreich, Italien und Spanien entdecken wir den ein oder anderen empfehlenswerten Wein. Besonders Frankreich hat uns da in den vergangenen Jahren sehr begeistert.

Reichsrat von Buhl Deidesheimer Leinhöhle

Es gibt Weine die einen sehr starken weil umfangreichen Eindruck hinterlassen. Andere hingegen sind flach. Ihnen fehlt die Säure oder es herrscht eine brandige Säure vor, die nur schlecht in einen positiven Gesamteindruck integriert ist. Als eine dritte Kategorie gibt es Weine die sehr ausgewogen sind, ohne dabei viele Ecken und Kanten zu haben. Dies sind Weine die sehr häufig in Verkostungsnotizen kaum erwähnt werden, da eigentlich nicht viel über sie zu sagen ist oder bei professionellen Verkostungen (sehr viele Weine auf einmal) durchs Raster fallen, da sie eben gerade nicht so auffällig daherkommen. Um einen dieser Weine handelt es sich bei der Deidesheimer Leinhöhle Riesling halbtrocken 2006 vom Weingut Reichsrat von Buhl. Es ist wunderbar harmonisch. Auch der etwas höhere Anteil an Restzucker wirkt in keiner weise süßlich. Man sollte den Wein mal in ca. zwei Jahren noch einmal verkosten. Mal schauen wie er sich bis dahin entwickelt hat.Weiterlesen »Reichsrat von Buhl Deidesheimer Leinhöhle

Deutsches Weintor Grauer Burgunder trocken

Das reale Deutsche Weintor bildet den Eingang zu Deutschen Weinstraße in der Pfalz. Es steht in Schweigen und ist 18 Meter hoch. Hintergrund der Erbauung war eine wirtschaftlich schlechte Situation im Jahre 1934. Nach dem Weintor benennt sich auch eine Winzergenossenschaft, die das Bauwerk im Jahre 1978 gekauft hat. Der nun geöffnete Grauburgunder ist leicht fruchtig. Es ist eine intensive und unkomplizierte Säure vorhanden. Diese harmoniert mit einer warmen und runden Frucht. Der Wein ist relativ einfach strukturiert. Ein sauberer und einfacher Grauburgunder!Weiterlesen »Deutsches Weintor Grauer Burgunder trocken

Wegeler Rheingau Riesling Qualitätswein

Da der Sommer nun tatsächlich auch gefühlt richtig anzufangen scheint, wird hiermit die Serie der Sommerweine fortgesetzt. Es handelt sich um einen Gutswein der Weingüter Geheimrat J. Wegeler. Hier ist es auch angebracht von Weingütern zu sprechen, da zu Wegeler nicht nur das Gutshaus in Oestrich-Winkel gehört. Auch an der Mosel wird Wein an- und ausgebaut. Als Sommerweine nimmt man häufig sehr junge Weine, also aus dem aktuellen Jahrgang. Hier handelt es sich um den Jahrgang 2005, der jedoch erst 2007 abgefüllt wurde. Trotzdem ist er als Terrassenwein gut geeignet.Weiterlesen »Wegeler Rheingau Riesling Qualitätswein

Markus Schneider Sauvignon Blanc

Deutsche Weine der Rebsorte Sauvignon Blanc haben es mir in der Vergangenheit schon angetan. Da es etwas zu feiern gab, gelangte der Wein von Schneider in die Kühlung und dann ins Glas. Der Wein ist typisch hell. Auch geschmacklich präsentiert er die Rebsorte von einer sehr guten Seite. Dabei ist die typische Stachelbeere herauszuschmecken, steht aber nicht wie bei einigen günstigeren Sauvignon Blanc’s monumental im Vordergrund. Soviel soll da gar nicht analysiert werden. Der Wein ist klasse! Leider sind die erzeugten Mengen von deutschem Sauvignon Blanc – vor allem auch einiger anderer Winzer – sehr begrenzt, was sich dann auch im Preis wiederspiegelt.Weiterlesen »Markus Schneider Sauvignon Blanc

Zur Schwane-Sommer Kerner trocken

Der Wein fällt auf. Nicht nur der poppige Schraubverschluss springt sofort ins Auge. Für diese Verschlussart setzt sich das Weingut „Zur Schwane“ offensiv ein. Unter der Überschrift „Zeit, dass sich was dreht…!!“ wird für die alternative Verschlussart geworben. Auf diesem Schraubverschluss prangt – neben dem Schwan auf dem Etikett – ein zweiter Vogel: Der Adler vom VDP. Ein weiteres Aufmerksamkeit erweckendes Detail ist die Flaschenform: Bocksbeutel. Nur ist er bei diesem Wein nur leicht grünlich. Ich hab ja nichts gegen Traditionen. Der Bocksbeutel hat nur zwei entscheidende Nachteile. Er passt weder in Altglascontainer noch – was wichtiger ist – in meinen Flaschenkühler (obwohl es solche gibt; aber nur dafür extra einen kaufen?). Und kühl soll der „Zur Schwane“ ja sein. Dann der Wein ist ausdrücklich als Sommerwein gekennzeichnet. Also muss er schnell ausgetrunken werden (was bei 12,5% im Sommer schwer fällt) oder man muss häufiger zwischen Terrasse und Kühlschrank pendeln (was, wenns warm ist, auch nicht gerade schön ist).Weiterlesen »Zur Schwane-Sommer Kerner trocken

WZG Lemberger trocken

Über diesen Wein braucht man nicht viele Worte zu verlieren. Er stammt von einer relativ großen Winzergenossenschaft mit dem Namen Württembergische Weingärtner Zentralgenossenschaft (kurz WZG). Der Lemberger ist sehr typisch für die Region. Auch der konkret von der WZG in die Flasche gebrachte Wein ist rebsortentypisch. Er ist für einen Rotwein sehr hell. Man könnte fast an einen Rose denken. Der Wein ist fruchtig, aber verfügt über sehr wenig Säure. Er erweckt dadurch den Eindruck halbtrocken oder gar lieblich zu sein. Fans dieses Geschmacksbildes nennen dies häufig vollmundig. Der Wein ist mal was anderes. Gerade an solchen regional sehr typischen Weinen scheiden sich die Geister.Weiterlesen »WZG Lemberger trocken