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Verkostungen

Bei weinverkostungen.de gibt es zahlreiche Verkostungen von Weinen. Hier sind nicht subjektive aber auch nachvollziebare Verkostungsnotizen abgelgt. Vielmehr versuchen wir jeweils die Region, die klimatischen Verhältnisse, die Tradition, den Boden, die verwendete Rebsorte und den Winzer zu verstehen. Bei allen Verkostungen fragt sich: Was macht diesen Wein besonders? Wieso etsteht er genau so? Wir versuchen dem auf den Grund zu gehen.

Verkostunen nach Ländern

Bei unseren Verkostungen stehen besonders die deutschen Weine im Mittelpunkt. Das liegt auf der Hand, da im hiesigen Handel eine riesige Vielfalt an heimischen Weinen vorhanden ist. Aber auch auf Reisen nach Frankreich, Italien und Spanien entdecken wir den ein oder anderen empfehlenswerten Wein. Besonders Frankreich hat uns da in den vergangenen Jahren sehr begeistert.

Fritz Waßmer Weißer Burgunder

Diesen Wein hatte ich im Supermarkt erstanden. Preis: 4,99. Erstaunlich günstig für einen Weisburgunder von Waßmer. Zwei kleine Fehler hatte der Wein. Das Rückenetikett fehlte und es war sehr deutlich Weinstein in der Flasche zu sehen. Viele der Kunden in dem Supermarkt haben den Weinstein sicherlich tatsächlich als einen Fehler wahrgenommen, obwohl dies ja nun wirklich keiner ist. Jedenfalls stand die Flasche da schon sehr lange. Das fehlende Rückenetikett ist tatsächlich ein Problem. So fehlen auf der Flasche Kennzeichnungen, die nach Weingesetz Vorschrift sind. Mich stört das eigentlich nicht wirklich (Zahlen sind eh nur war für Buchhalter oder kleinkarierte Menschen), aber ich möchte ja hier auch Informationen zum Wein – wie z.B. den Alkoholgehalt – angeben. Deswegen bat ich den Winzer darum, mir die Informationen nachzuliefern. Das war vor zwei Monaten. Meine Email blieb seitdem unbeantwortet.Weiterlesen »Fritz Waßmer Weißer Burgunder

Grüne Hölle Cuvee trocken

Es gibt mehrere traditionelle Lagenangaben mit dem Beinamen Hölle. In der Pfalz oder auch im Rheingau kommt so etwas schon mal vor (z.B. Johannisberger Hölle, Assmannshäuser Höllenberg). Dabei hat die Hölle meistens keinen religösen Hintergrund, sondern leitet sich vom althochdeutschen Wort für Steilhang/Halde her (Helda). Bei der grünen Hölle hier scheint es sich aber nicht um eine Lagenbezeichnung zu handeln, sondern um eine Charakterisierung durch die Winzer. Dabei regt der Verschluss erst einmal diabloisch auf. Erst muss man das stinkende Plastik entfernen (immer wenn man da schneidet oder reißt entfaltet sich ein Geruch, der abscheulich an alle Chemieunglücke dieser Erde zusammen erinnert), dann zeigt sich darunter ein Schraubverschluss niedriger Qualität mit dem nicht mehr zeitgemäßen Kunststoffeinsatz. Doch zu den inneren Werten.Weiterlesen »Grüne Hölle Cuvee trocken

Sunshine – yummy white wine

Die Aufmachung ist so ziemlich originell. Da denkt man im ersten Moment gar nicht an Wein, sondern an irgendeine trendige Kultlimo von angesagten Designern mit Undergroundbackround. Ebenso ist der Text auf der Flasche sehr ungewöhnlich. Whats yummy? Ein Wörterbuch übersetzt es mit lecker oder prima. Na das passt ja: Die Sonne scheint und so ist alles prima Klima. Die Rebsorte ist nicht angegeben, der Wein schmeckt aber recht stark nach Riesling und das ist ja auch die Hauptrebsorte an der Mosel.Weiterlesen »Sunshine – yummy white wine

quonset rieslin’ qw 2.3 2006

In dieser Reihe Quonset gibt es eine Vielzahl reinrebsortiger Weine. Den Gewürztraminer habe ich bei einem Händler verkostet. Der war ganz untypisch. Mit einem elsässer Vertreter dieser Rebsorte hatte der fast nichts gemein. Er war zwar fruchtig (in nehme mal an Richtung Aprikose), aber hatte nichts von der zu erwartenden und namensgebenden Würze. Die Reihe in der die Weine erscheinen, ist recht poppig gestaltet. Da kann man annehmen, dass eine junge Zielgruppe erwartet wird. Der Riesling ist da aber erst mal gar nicht so ungewöhnlich. Die Farbe ist eher blass. Es zeigt sich sehr schnell eine intensive und für Rheinhessen sehr typische knackige Säure. Diese erinnert etwas an die Weine von Gunderloch; jedoch ein kleiner Hauch Bitter. Man kann ihn auf den ersten Blick als eher traditionell in das geschmackliche Koordinatensystem einordnen.Weiterlesen »quonset rieslin’ qw 2.3 2006

Marchesi di Barolo Roero Arneis

Jetzt steht ein weißer Barolo zur Verkostung bevor. Jedenfalls wird die Rebsorte Arneis auch so bezeichnet. Dieser stammt aus der bergigen DOC-Zone Roero im italienischen Piemont. Die bereits im 15. Jahrhundert bekannte Rebsorte stand vor ca. 20 Jahren kurz vor dem Aussterben, wird aber seitdem zunehmend entdeckt. Der Wein ist trocken und sehr intensiv im Geschmack. Ebenso ist er interessant und inspirierend. Er erinnert vornehmlich an Lakritze; jedoch nicht an die süße von Haribo, sondern an die viereckigen Hustenpastillen aus der Apotheke. Eine leichte Frucht rundet den Geschmack ab. Trotz der hohen Qualität des Arneis ist es jedoch schwer mehr als ein Glas von dem Wein zu trinken, da er dann doch etwas anstrengend wird.Weiterlesen »Marchesi di Barolo Roero Arneis

Casillero del Diablo Carmenere

Casillero del Diablo Carmenere Casillero del Diablo Carmenere aus Chile kommt jetzt ins Glas. Die Verkostung dieses Weines wurde hier von dem Kommentator Thomas angeregt. In dieser Reihe gibt es auch einen Merlot, Cabernet Sauvignon und einen Chardonnay. Es handelt sich um eine Produktlinie von dem inzwischen recht großen chilenischem Erzeuger Concha y Toro. Der Casillero del Diablo Carmenere ist eher im mittleren Preissegment angesiedelt.Weiterlesen »Casillero del Diablo Carmenere