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Rotwein

Hier gibt es Weinverkostungen von Rotwein aus verschiedenen Regionen. Inzwischen ist diese Kategorie auf zahlreiche Artikel angestiegen. Egal ob aus den deutschen Regionen wie Baden, Ahr, Rheingau oder aus Frankreich, Spanien, Italien oder Portugal: Wir haben eine Menge Rotwein verkostet. Und es werden ständig neue Verkostungsnotizen und Weinbeschreibungen hinzukommen.

Weinland Baden Spätburgunder Pinot Noir 2008

Weinland Baden Spätburgunder Pinot Noir 2008Gestern wurde bei der Twitterweinverkostung dieser neue Spätburgunder vom Weinland Baden (erhältlich bei REWE) verkostet. Hier gibt es die Hintergründe dazu. Der von Jürgen von der Mark präsentierte Spätburgunder trägt auch den Namen Pinot Noir. Viele Erzeuger versuchen derzeit mit diesem Begriff in die Qualität des Burgunds hervorzustoßen. Sich in diese Linie des Pinot Noir zu stellen, ist sicherlich etwas vermessen bei einem Verkaufspreis von 5,99 Euro. Es handelt es sich um den Jahrgang 2008. Interessant fände ich es, diesen Wein mal in einigen Jahren zu probieren. Das Burgund bietet mit der Rebsorte gute Reifemöglichkeiten. Ich fürchte allerdings, dass es bei diesem Spätburgunder aus Baden anders aussehen wird. Ach was, ich mach die Flasche jetzt auf.Weiterlesen »Weinland Baden Spätburgunder Pinot Noir 2008

Chateau Moulin Caresse Magie d’Automne

Zum Abschluss und als Höhepunkt der Bergerac-Verkostung gibt es nun den Chateau Moulin Caresse Magie d’Automne aus dem Jahr 2005. Aus dem Chateau Moulin Caresse gibt es verschiedene Rotweine. Das Cuvee Magie d’Automne lässt sich als Herbstzauber übersetzen. Es besteht im Jahrgang 2005 aus 50% Merlot 20% Cabernet Franc 20% Cabernet Sauvignon und 10% Malbec. Also lassen wir mal den Zauber aus der Flasche.Weiterlesen »Chateau Moulin Caresse Magie d’Automne

Bio-Bergerac: Clos Foulquier 2007

Auch Bio-Weine gibt es in Bergerac, wie den Clos Foulquier 2007. In Frankreich wird dazu gerne das AB-Logo (Certifie Agriculture Biologique) verwendet. Diese Bewegung des ökologischen Landbaus geht auf das Jahr 1962 zurück. Seit 1993 ist das AB-Label mit dem der Clos Foulquier 2007 gekennzeichnet ist, von der französischen Regierung anerkannt. Doch zum Wein. Das Weingut Besson wird seit ca. einem Jahrhundert von gleichnamiger Familie bewirtschaftet. Auf dem Etikett ist der Urgroßvater des jetzigen Besitzers abgebildet.Weiterlesen »Bio-Bergerac: Clos Foulquier 2007

Chateau Citran 2006

Das Chateau Citran liegt im Gebiet Haut-Medoc in Bordeaux. Dort werden 90 Hektar Weinberge bewirtschaftet. Der Chateau Citran 2006 besteht aus 50% Cabernet und 50% Merlot. Das ist das offizielle Rebsortenverhältnis, wie es für den Jahrgang 2006 vom Chateau und auf dem Etikett angegeben ist. Geschmacklich ist es bei diesem Wein auch nachvollziehbar. Ich habe mal in einigen Webshops zu diesem Chateau Citran 2006 recherchiert. Ein deutscher Händler unterstellt diesem Bordeaux Cabernet Franc. Ein anderer Internathändler gibt ein falsches Verhältnis der Rebsorten an.Weiterlesen »Chateau Citran 2006

Jean Jacques Castell Santenay 1995

Ist das Burgund unterschätzt? Ist es überschätzt? Beides stimmt. Und noch etwas: Dort durchzublicken ist nicht unbedingt leicht. Über die Reifemöglichkeiten z. B. des Chablis gibt es fast so viele Meinungen wie Experten. Bei den Rotweinen ist es einfacher, aber nicht leicht. Bestimmte Weine aus jeweiligen Orten sind lagerfähiger als andere. Zugleich sollte man auch auf den Jahrgang schauen. Gute Jahrgänge erhöhen die Chancen bei der Lagerfähigkeit. Der Erzeuger/Vermarkter spielt auch eine gewisse Rolle, da er nicht nur für den Inhalt, sondern auch für die Qualität der Flasche und des Korkens sorgt. Gerade bei gelagerten Weinen haben solche äußeren Bedingungen eine hohe Bedeutung. Zudem sind Füllstand der Flasche und der Zustand des Korkens (kein Auslaufen, kein Eindringen von Luft) wichtig.Weiterlesen »Jean Jacques Castell Santenay 1995

Saint-Julien: Amiral de Beychevelle 2004

Amiral de BeychevelleBeim Amiral de Beychevelle handelt es sich um den Zweitwein vom Chateau Beychevelle aus Saint-Julien. Er ist er nach dem ehemaligen Besitzer des Chateaus Jean-Francois Nogaret de la Valette, der Grand Amiral de France war, benannt. Das Chateau Beychevelle war 1578 die Mitgift bei seiner Hochzeit. Der Name Beychevelle entstand als Jux auf den Befehl “baisse voile” (Segel senken). Daher lag es auf der Hand Segelschiffe auf die Etiketten zu drucken. Ganz typisch für einen Zweitwein: Der Amiral de Beychevelle trägt die Handschrift des Chateaus, ist aber schneller reif und leichter zugänglich. Dafür sorgt auch die Mischung der Rebsorten. Hier verwendet man nicht selten Trauben, die zwar auf dem selben Boden gewachsen sind wie die für den Erstwein, aber qualitativ da nicht ganz die sehr hohen Anforderungen erfüllen. Der 2004er Amiral de Beychevelle besteht aus 77% Cabernet Sauvignon, 22% Merlot und 1% Cabernet Franc.Weiterlesen »Saint-Julien: Amiral de Beychevelle 2004