Fuder
Fuder ist eine alte Maßeinheit für Wein. Zudem meint es auch das Holzfass selbst in dem der Wein gelagert und transportiert wird. Der Name Fuder kommt ursprünglich daher, dass eine Fuhre (Ladung) Wein gemeint war. Heute noch sind Bezeichnungen auf dem Etikett mit “Fuder …” gebräuchlich. Besonders an der Mosel ist so etwas zu finden. Dort wurden bei den traditionellen Versteigerungen früher auch ganze Fässer versteigert. Jedoch gab es vor etwas mehr als 100 Jahren einen Trend dazu die Weine komplett im Weingut selbst auf die Flasche zu füllen. Zuvor wurden häufig ganze Fässer gehandelt.Weiterlesen »Fuder
Verdejo ist im derzeit groß im Trend. Diese Rebsorte hat in den letzten Jahren ihren Siegeszug bei den frischen Weinen angetreten. Verdejos aus dem spanischen Rueda überzeugen mit einer angenehmen leichten Frucht und einer knackigen und erfrischenden Säure. Der Verdejo von Trascampanas kam erstmals 2004 auf den Markt. Sofort gab es sehr positive Kritiken und Punktbewertungen um die 90/100 in Spanien. Die Nase dieses Verdejo von Trascampanas ist vollkommen im erwartbaren Bereich. Duftige Zitrusfrüchte und etwas Birne stehen im Zentrum. Am Gaumen zeigt sich, dass – im Unterschied zu anderen Weinen dieser Rebsorte – die Säure sehr gut eingebunden ist. Der lange Nachhall bringt eine für diese Rebsorte ungewohnte Cremigkeit mit sich. Er erinnert auch etwas an die Gummibeeren von so manchem Sauvignon Blanc aus Neuseeland. Trancampanas ist der beste Verdejo, den ich bislang verkostet habe.
Anfang des Monats beschloss die Sektkellerei Schloss Wachenheim (SSW) einen neuen Kurs einzuleiten. In Deutschland sind von diesem Erzeuger besonders die günstigen Sekt-Marken “Feist Riesling” und “Faber” bekannt. Ebenso existiert die im mittleren bis höheren Preissegment platzierte Marke Schloss Wachenheim. Zudem wird Schaumwein unter den Namen Doublesse, Azzurro (Prosecco), Belmont und einigen weiteren vermarktet. Aber auch einige Eigenmarken vom Lebensmitteleinzelhandel werden von der Sektkellerei produziert. Geplant ist nun der Abbau von 60 der insgesamt 1.300 Mitarbeiter bis 2010. Zudem soll eine kleine Produktionsstätte in Böchingen (Kreis Südliche Weinstraße) geschlossen werden.
Australien ist, in Bezug auf Weinbau gegenüber dem, was vom alten Europa bekannt ist, ein Kontinent der Superlative. Auch der Rosemount Estate
Es gibt manchmal Preise, die man nicht glaubt. So erstand ich gestern einen Chateau Siaurac (Lalande de Pomerol) aus dem Jahrgang 2004 für schmale 10,60 Euro. Wie geht das und wo ist der Haken. Den Haken habe ich noch nicht gefunden. Wie es geht? Man besucht einen der 4 neuen Delhaize-Supermarkt-Kette. Zwei davon gibt es in Köln und zwei in Aachen. Das Weinangebot ist gewagt in höheren Preisregionen. So gibt es viele Markenweine und bekannte Winzer. Neben dem Pomerol Chateau Siaurac gibt es noch einige andere gute Bordeaux-Weine (z.B. auch Chateau Cambon La Pelouse). Von der Mosel sind 5 Weine von Carl Loewen verfügbar. Aus dem Rheingau stehen Weine von Robert Weil im Regal. Daneben stehen dann auch Weine aus dem eigenen “365”-Diskont-Programm (Bild unten). Über die Strategie dieses begischen Supermarkt in Deutschland und ihr ungewöhnliches Weinkonzept wird hier noch umfangreicher berichtet.
Heute traf sich die “Rheinhessen Connection” im Sterns Eventsalon in Köln. 29 Winzer aus Rheinhessen präsentierten ihre Weine des Jahrgangs 2007. Bei einer Verkostung konnte man sich von der Vielfalt dieses Anbaugebietes überzeugen. So gab es Weine von Winzern zu verkosten, die sich auf den Riesling konzentrieren. Ebenso wurden viele rote Rebsorten zur Verkostung gereicht. Beim Weingut Michael Teschke wurden die beiden Rieslinge aus der Verksotungsliste kurzerhand zu Hause gelassen. Stattdessen überzeugte der Winzer eindrücklich von der Vielfältigkeit des Sylvaners. Von den vier gereichten Sylvanern konnte besonders die Würze des 2007er QbA trocken “von der Dünnbach” und die Frucht des 2006er QbA trocken Selection Rheinhessen überzeugen.