Val Duna Merlot
Eines gleich vorweg: Dieser Val Duna ist unvergleichlich. Wie, wird sich später noch klären. Auf jeden Fall ist der Val Duna Merlot nicht vergleichbar mit einem guten Bordeaux oder Wein aus dem Piemont. Das Etikett versucht etwas anderes zu suggerieren: „6.000 Jahre Weinbautradition, fruchtbare Böden und klimatisch bevorzugte Weinberge – auf dem selben Breitengrad gelegen wie Bordeaux und Piemont – machen Rumänien zum Geheimtip für hochwertige Weine“. Der Tip ist so geheim, dass die große deutsche Weinkellerei Reh Kendermann mit der Reihe Val Duna mehrere Weine auf dem deutschen Markt gebracht hat und dies auch unterstützt durch Werbegelder anpreist. Eigentlich müsste der Text auf dem Etikett schon mit der Formulierung „fruchtbare Böden“ auffliegen. Schließlich ist die Fruchtbarkeit und Ertragsmaximierung kein Garant für gute Weine. Das Gegenteil dürfte der Fall sein. Weiterhin ist es doch etwas vermessen einen Wein aus dem Supermarkt für 2,99 Euro (so wenig kostet der Val Duna Merlot) mit der zum Teil vorhandenen Klasse in Bordeaux oder Piemont vergleichen zu wollen. Zudem geht es um klimatische Verhältnisse und nicht um irgendwelche Längen- oder Breitengrade.Weiterlesen »Val Duna Merlot
Es ist mal wieder Zeit etwas zu kochen. Heute gab es eine lecker Brokkoli-Suppe. Diese ist denkbar einfach zubereitet. Zudem ist die Brokkoli-Suppe kostengünstig und halbwegs gesund. Man benötigt wenige und kaum ausgefallene Zutaten. Aber häufig sind es ja gerade die simplen Rezepte, die einen gewissen Genuss erzeugen. Ach: Vegetarisch ist die Brokkoli-Suppe auch noch. Wenn man sie als Hauptspeise zubereitet reichen folgende Zutaten für 2 Personen. Als Vorspeise kann man die Brokkoli-Suppe auch nehmen. Dann reicht sie für 4 Personen.
Silvaner mit höheren Oechlegraden können sehr unangenehm massiv-fruchtig sein. Ich hätte auch nie zu einer solchen Flasche gegriffen. Am Stand vom Bürgerspital zum Hl. Geist auf der diesjährigen ProWein hatte ich jedoch die Gelegenheit diesen Wein zu verkosten. Ich hoffe jedenfalls, dass es der 2006er war und nicht schon der nachfolgende Jahrgang. Man sollte meiner Meinung nach immer mal wieder Weine verkosten, die man im ersten Moment so einstuft, dass sie einem nicht schmecken würden. Vorurteilsfrei dann an die Verkostung zu gehen, ist immer ein spannender Versuch. Manchmal wird er auch belohnt.