Molekularcocktail (5) Gels
Diese Folge in der Serie der Techniken für einen Molekularcocktail hat lediglich einen erwähnenden Charakter. Die Herstellung von Gels kann auf viele verschiedene Methoden basieren. Dabei werden Flüssigkeiten zumeist mit nur einem weiteren Stoff versetzt. Diese sind beispielsweise: Johannisbrotkernmehl (E410), das aus Algen gewonnene Carrageen (E 407), Gellan Gum (E 418) oder einem Bestandteil der Samen von Leguminosen Guar Gum (E 412). Das hört sich alles nach sehr viel Chemie an. Jedoch sind viele dieser Stoffe in Lebensmitteln des täglichen Bedarfs enthalten. Auch in Bio-Produkten. Darüber hinaus haben sie zum großen Teil einen natürlichen Ursprung. Nach dem Einrühren (zum Teil bei bestimmten Temperaturen) entsteht eine gelartige Flüssigkeit. Je nach verwendetem Produkt unterscheidet sich diese bezüglich der Viskosität. Dieses Gel kann dann in den Cocktail eingebunden werden. Da die Produkte der einzelnen Hersteller variieren und hier auch keine Werbung für einen dieser Produzenten gemacht werden soll, ist dies alles zum Thema Gel. In der nächsten Folge in der Reihe über den Molekularcocktail wird es dann um die Herstellung von falschem Kaviar gehen.Weiterlesen »Molekularcocktail (5) Gels
Der Wein fällt auf. Nicht nur der poppige Schraubverschluss springt sofort ins Auge. Für diese Verschlussart setzt sich das Weingut „Zur Schwane“ offensiv ein. Unter der Überschrift „Zeit, dass sich was dreht…!!“ wird für die alternative Verschlussart geworben. Auf diesem Schraubverschluss prangt – neben dem Schwan auf dem Etikett – ein zweiter Vogel: Der Adler vom VDP. Ein weiteres Aufmerksamkeit erweckendes Detail ist die Flaschenform: Bocksbeutel. Nur ist er bei diesem Wein nur leicht grünlich. Ich hab ja nichts gegen Traditionen. Der Bocksbeutel hat nur zwei entscheidende Nachteile. Er passt weder in Altglascontainer noch – was wichtiger ist – in meinen Flaschenkühler (obwohl es solche gibt; aber nur dafür extra einen kaufen?). Und kühl soll der „Zur Schwane“ ja sein. Dann der Wein ist ausdrücklich als Sommerwein gekennzeichnet. Also muss er schnell ausgetrunken werden (was bei 12,5% im Sommer schwer fällt) oder man muss häufiger zwischen Terrasse und Kühlschrank pendeln (was, wenns warm ist, auch nicht gerade schön ist).
Eine weitere Technik der