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weinverkostungen.de

Weinrally #1: Insel Mariannenaue Rheingau

Der Winzerblog rief zur Weinrally auf. Vorbild ist der englischsprachige Wine Bloggig Wednesday. Es ist einmal im Monat ein Thema vorgeschlagen und jeder Blog, der möchte kann an einem festgelegten Tag im Monat einen Beitrag dazu schreiben. Das Thema dieses (erste) mal ist: Wein von der Insel. Viele denken, dass es sich nicht um einen deutschen Wein handeln kann. Mit den Inseln assoziiert man in erster Linie die Inseln in Ost- und Nordsee. Diese sind jedenfalls traditionell nicht gerade für den Weinbau bekannt. Doch weit gefehlt. Zum einen gibt es Weinbau auch im hohen Norden. Zum zweiten können auch in Flüssen und Seen Inseln vorkommen. So auch die Insel, von der hier die Rede ist.Weiterlesen »Weinrally #1: Insel Mariannenaue Rheingau

Export von deutschem Wein: Steigt die Qualität?

Erfreut verkündete das Deutsche Weininstitut (DWI) am Ende der letzten Woche, dass beim Export von Wein aus Deutschland die Menge und noch stärker der erzielte Preis steigt. „Besonders erfreulich ist, dass die deutschen Weinexporteure sowohl im Umsatz um 22 % als auch um 14 % in der Menge zulegen konnten und die Durchschnittserlöse pro Hektoliter weiter auf 196 € gestiegen sind“, so DWI-Auslandsmarketingleiter Steffen Schindler. In den Daten sind aber mit etwas Vorsicht zu genießen, denn es sind auch etwa 25 Prozent Re-Exporte von Weinen nicht deutscher Herkunft enthalten. Der Handel von besonders hochwertigen Weinen über Deutschland kann profitabel sein. Zudem müsste man auch die Preissteigerungen innerhalb des letzten Jahres auf dem deutschen Markt mit den Zahlen vergleichen, um zu einer Bewertung in der Fragestellung zu kommen, ob höhere Qualität exportiert wurde oder mit einer gleichbleibenden Qualität nur höher Erlöse erzielt wurden. Auch der zweite Fall gilt bestimmt aus Sicht des DWI als ein Erfolg.Weiterlesen »Export von deutschem Wein: Steigt die Qualität?

Jubiläum dieses Weinblogs

Vor genau einem Jahr startete weinverkostungen.de. Dieses Jahr war geprägt von einem stetig steigenden Erfolg. Es war anfangs keineswegs sicher, dass es nach diesem Jahr weitergeht. Eine wesentliche Vermutung zu Beginn war, dass qualitativ hochwertige Texte nichts im Internet verloren haben. Eigentlich waren diese Seiten vor dem Hintergrund dieser Ahnung als ein Test angelegt. Die Vermutung sollte wiederlegt werden.Weiterlesen »Jubiläum dieses Weinblogs

Prinz zu Salm Schloss Wallhausen Kabinett

Vorgestern gab es einen Wechsel beim VDP. Nun könnte hier aus einer an sich ziemlich langweiligen Pressemitteilung des Verbandes der Prädikatsweingüter über die Verdienste des scheidenden Präsidenten Michael Prinz zu Salm-Salm zitiert werden. Das könnte sich dann um die Themen „zeitgemäße Qualitätsstandards“, die internationale Vermarktung der „besten deutschen Weine“ oder die „Nachhaltigkeit im Weinbau“ drehen. Doch lassen wir dies. Die Qualität wird selten durch Reden in Verbänden bestimmt, sondern muss sich in jeder einzelnen Flasche vom neuen beweisen. So liegt die Idee nicht fern, einen Wein vom Prinz zu Salm-Dalbergschen Weingut zu verkosten. Der Reisling Kabinett hat eine relativ intensiv gelbe Falbe. Es zeigt sich gleich eine starke Süße, die jedoch nicht zuckrig oder klebrig wirkt. Die Frucht ist sehr leicht. In die etwas überdurchschnittliche Säure mischt sich eine Ahnung von bitteren Komponenten. Dies ist ein Riesling, der in den USA bestimmt reißenden Absatz findet. Ach, noch etwas: Der Wein ist Öko und mit Naturland-Siegel.Weiterlesen »Prinz zu Salm Schloss Wallhausen Kabinett