Blogger, Bier und Brezel
ProWein 2007 / Nachtrag (5) Das Thema ProWein ist fast schon abgehakt. Bis auf eine nicht ganz unwesentliche Sache: So sind Messen immer eine gute Gelegenheit Menschen zu treffen, die ähnliche Dinge tun. Es gab also eine zwar kurze, dafür aber sehr interessante Zusammenkunft von Bloggern aus dem Bereich Wein. Da wurde etwas gefachsimpelt und auch neue Projekte und Ideen andiskutiert. Es ist bemerkt worden, dass es eigentlich im internationalen Vergleich noch etwas wenig deutschsprachige Blogs in diesem Themenfeld gibt. Anwesend auf dem Treffen waren Gerd, Thomas, Ingo und ich (Foto, v.l.n.r.). Am späten Abend gesellte sich noch Matthias hinzu. Von hier aus schöne Grüße an alle; auch diejenigen, die verhindert waren. Und vielen Dank für die Gastfreundschaft nebst Bier und Brezeln.Weiterlesen »Blogger, Bier und Brezel
Fetzer ist einer der größeren amerikanischen Weinproduzenten. Das Unternehmen wurde 1958 gegründet. Der erste Wein verzeichnet den Jahrgang 1968 auf dem Etikett. Fetzer baute anfangs hauptsächlich rote Rebsorten an, hat aber inzwischen auch weiße Wein und sogar auch einen Riesling im Sortiment. Es wird im Weingut auf Ökologie Wert gelegt, ohne jedoch dass die Weine als Ökoweine klassifiziert sind (damit hängt die globale Problematik der Standards und die Verpflichtung diese dann immer einhalten zu müssen zusammen). Fetzer ist im Prestige-Segment aktiv ist, hat aber zugleich günstige Weine – wie den jetzt zu verkostenden – im Programm.
ProWein 2007 / Nachtrag (4) Durchaus erstaunt konnte auf der ProWein 2007 zur Kenntnis genommen werden, wie viele Besucher rauchten. Dies hängt sicherlich damit zusammen, dass ein Teil des Publikums nur mit Wein handelt, also am Produkt eigentlich kein Interesse hat, außer es zu kaufen und schnellstmöglich mit höchstmöglicher Preissteigerung wieder zu verkaufen. Die meisten der Nikotinjunkies gingen brav dieser Tätigkeit in den Verbindungsgängen zwischen den Messehallen oder an der frischen Luft nach (Foto).
ProWein 2007 / Nachtrag (2) Aufgrund der Informationsvielfalt und -fülle wäre ein vierter Tag der Fachmesse schon fast wünschenswert gewesen. Jedoch ebbte das Interesse am frühen Nachmittag des Dienstags an einigen Ständen schon ab. Nicht so bei dem Stand des Startriumvirates Markus Molitor, Van Volxem und Ziereisen(Bild). Dieser könnte bestimmt auch ganzjährig aufgebaut sein, ohne dass die Kunden ausgingen. Rein spekulativ kann geschätzt werden, dass bei einem angemessenen Glaspreis die gesamte Jahresproduktion auf diesem Wege verkauft werden könnte. Das würde ich aber den beteiligten Winzern und Kellermeistern nicht zumuten wollen. Schließlich sollte die Repräsentation eines Weingutes die Kür sein, während der Pflichtteil am Hang und im Keller zu leisten ist. Das sehen die Winzer bestimmt genauso; jedenfalls lässt sich aus der Qualität der Weine dieser Schluss ziehen.