Montravel: Chateau Laulerie 2008
Montravel ist als Teil von Bergerac bekannt für seine trockenen Weißweine. Seit einiger Zeit dürfen dort auch Rotweine erzeugt werden. Der Montravel Chateau Laulerie aus den Jahr 2008 besteht aus den dort typischen Rebsorten Sauvignon und Semillion. Der Wein hat eine goldige Farbe. In der Nase zeigt sich beim Chateau Laulerie eine frische Stachelbeere. Das ist ganz typisch für Sauvignon Blanc. Zudem ist der Chateau Laulerie frisch-fruchtig mit weicher Butter (nicht UTA). Eine schwungvolle Säure bringt Frische und baut Spannung auf. Eine leichte Lychielänge bleibt beim Chateau Laulerie 2008 stehen. Die Säure prägt den Nachhall angenehm. Die weiße Wein aus Montravel passt ganz gut zu Meeresfrüchten und Fisch.Weiterlesen »Montravel: Chateau Laulerie 2008
Auch Bio-Weine gibt es in Bergerac, wie den Clos Foulquier 2007. In Frankreich wird dazu gerne das AB-Logo (Certifie Agriculture Biologique) verwendet. Diese Bewegung des ökologischen Landbaus geht auf das Jahr 1962 zurück. Seit 1993 ist das AB-Label mit dem der Clos Foulquier 2007 gekennzeichnet ist, von der französischen Regierung anerkannt. Doch zum Wein. Das Weingut Besson wird seit ca. einem Jahrhundert von gleichnamiger Familie bewirtschaftet. Auf dem Etikett ist der Urgroßvater des jetzigen Besitzers abgebildet.
ist eine Appellation innerhalb von Bergerac. Hier wird vor allem süßer Weißwein angebaut. Die Weine bestehen – wie dieser Chateau Belingard aus dem Jahrgang 2007 – aus den Rebsorten Semillon, Sauvignon Blanc und Muscadelle. Monbazillac umfasst ca. 2.500 Hektar Rebfläche. Der 2007er Chateau Belingard zeigt sich in voller goldiger Farbe im Glas. Er riecht nach süßer Honigmelone. Der gesamte Mund ist ausgefüllt von einem komplexen Fruchtcocktail mit Aprikose und Quitte. Dabei ist der Chateau Belingard sehr schön süß. Jedoch ist er nicht klebrig oder zuckrig. Der lange Nachhall lässt die volle Süße lange im Mund bestehen. Der 2007er Chateau Belingard aus der Appellation Monbazillac kann sich durchaus mit dem Sauternes messen lassen. Für ca. 5 bis 6 Euro ist dieser Wein sehr empfehlenswert. Interessant wäre mal die Entwicklung in der Alterung zu erleben. Monbazillac ist ja durchaus lagerfähig.
Das Chateau Citran liegt im Gebiet Haut-Medoc in Bordeaux. Dort werden 90 Hektar Weinberge bewirtschaftet. Der Chateau Citran 2006 besteht aus 50% Cabernet und 50% Merlot. Das ist das offizielle Rebsortenverhältnis, wie es für den Jahrgang 2006 vom Chateau und auf dem Etikett angegeben ist. Geschmacklich ist es bei diesem Wein auch nachvollziehbar. Ich habe mal in einigen Webshops zu diesem Chateau Citran 2006 recherchiert. Ein deutscher Händler unterstellt diesem Bordeaux Cabernet Franc. Ein anderer Internathändler gibt ein falsches Verhältnis der Rebsorten an.
Zur Feier des Tages gibt es jetzt einen Wein vom Weingut Freiherr von Gleichenstein aus Oberrotweil am Kaiserstuhl (Baden). Der Anlass besteht darin, dass im heute veröffentlichten
Ist das Burgund unterschätzt? Ist es überschätzt? Beides stimmt. Und noch etwas: Dort durchzublicken ist nicht unbedingt leicht. Über die Reifemöglichkeiten z. B. des Chablis gibt es fast so viele Meinungen wie Experten. Bei den Rotweinen ist es einfacher, aber nicht leicht. Bestimmte Weine aus jeweiligen Orten sind lagerfähiger als andere. Zugleich sollte man auch auf den Jahrgang schauen. Gute Jahrgänge erhöhen die Chancen bei der Lagerfähigkeit. Der Erzeuger/Vermarkter spielt auch eine gewisse Rolle, da er nicht nur für den Inhalt, sondern auch für die Qualität der Flasche und des Korkens sorgt. Gerade bei gelagerten Weinen haben solche äußeren Bedingungen eine hohe Bedeutung. Zudem sind Füllstand der Flasche und der Zustand des Korkens (kein Auslaufen, kein Eindringen von Luft) wichtig.