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Verkostungen

Bei weinverkostungen.de gibt es zahlreiche Verkostungen von Weinen. Hier sind nicht subjektive aber auch nachvollziebare Verkostungsnotizen abgelgt. Vielmehr versuchen wir jeweils die Region, die klimatischen Verhältnisse, die Tradition, den Boden, die verwendete Rebsorte und den Winzer zu verstehen. Bei allen Verkostungen fragt sich: Was macht diesen Wein besonders? Wieso etsteht er genau so? Wir versuchen dem auf den Grund zu gehen.

Verkostunen nach Ländern

Bei unseren Verkostungen stehen besonders die deutschen Weine im Mittelpunkt. Das liegt auf der Hand, da im hiesigen Handel eine riesige Vielfalt an heimischen Weinen vorhanden ist. Aber auch auf Reisen nach Frankreich, Italien und Spanien entdecken wir den ein oder anderen empfehlenswerten Wein. Besonders Frankreich hat uns da in den vergangenen Jahren sehr begeistert.

Viala Secco rosso Rotwein

vialaViala, jetzt gibt es Viala Secco rosso aus einer unteren Etage eines Regals im benachbarten Supermarkt. Da kaufe ich eigentlich keinen Rotwein, sondern lediglich meine Lebensmittel für den täglichen Bedarf. Aber nun nehme ich mal eine Flasche Rotwein mit. Nur um herauszufinden, was andere Manschen so trinken oder was dieser Anbieter denn so meint, was seinen Kunden gefallen könnte. Aber eigentlich macht mich das Etikett stutzig. Es ist ein Rotwein ohne Jahresangabe, ohne Rebsortenkennzeichnung und ohne Angabe eines Anbaugebietes. Keine Ahnung was man hier in die Flasche gebracht hat. Es ist lediglich bekannt, dass dieser Wein aus Italien kommt. So steht es auf dem steht auf dem Etikett von diesem Viala. Das Gebiet oder die Region ist dabei nicht angegeben.Weiterlesen »Viala Secco rosso Rotwein

Horst Sauer Escherndorfer Lump Riesling Kabinett trocken

Horst Sauer ist vor einigen Jahren von mehreren Seiten immer wieder groß gelobt worden. Kürzlich sah ich den Escherndorfer Lump Riesling Kabinett trocken 2007 von dem VDP-Winzer aus Franken in einem Laden und dachte mir, dass ich diesen Wein mal probieren müsse. Die Lage Escherndorfer Lump ist ja auch recht bekannt für guten Wein, wenn auch günstige Rieslinge von einer Winzergenossenschaft im Handel sind. Hier steht jedoch der von Horst Sauer an.Weiterlesen »Horst Sauer Escherndorfer Lump Riesling Kabinett trocken

Karlsmühle Lorenzhöfer Mäuerchen Riesling Kabinett

Die Karlsmühle, aus der dieser Wein kommt, liegt an der Ruwer. Seit Ende der 1970er Jahre führt Peter Geiben das Weingut mit den Namen Karlsmühle. Der Riesling, der nun zur Verkostung steht, kommt aus der Lage Lorenzhöfer Mäuerchen. Diese liegt rechts von der Mosel auf der linken Seite von der sehr bekannten Lage Kaseler Nies’chen. Der Riesling Lorenzhöfer Mäuerchen hat einen schönen frisch-fruchtigen Geruch. Am Gaumen zeigt sich Annanas mit Lychie. Das Zuckerschwänschen lässt einen gespannt sein auf viele hervorragende restsüße Rieslinge von der Ruwer. Das Lorenzhöfer Mäuerchen von der Karlsmühle ist mit seine 9% Alkohol erfreulicher Weise ein typischer Kabinett, wie er aus dem Anbaugebiet Mosel kommt. Hervorragender Wein mit hohem Spaßfaktor!Weiterlesen »Karlsmühle Lorenzhöfer Mäuerchen Riesling Kabinett

Lamberti Pinot Nero

Ein Pinot Nero ist nicht anderes als die italienische Bezeichnung für die Rebsorte Pinot Noir. Und dies ist nichts anderes als ein Spätburgunder. Dieser Pinot Nero von Lamberti kommt aus dem italienischen Venetien. Eigentlich ist diese Region eher für leichte Weißweine, Roses und einige Rotwein bekannt. Besonders der Soave und der Valpolicella ist hier bedeutend. So klingt es im ersten Moment etwas seltsam von dort einen Pinot Nero zu bekommen. Der Pinot Nero von Lamberti wird seit ca. einem Jahr im deutschen Lebensmitteleinzelhandel vertrieben. Lamberti konnte ohnehin seinen Stellenwert in den Supermärkten ausbauen. Dieser Pinot Nero ist tatsächlich auch als einfacher Trinkwein zu empfehlen. Er besitzt durchaus seine Harmonien, hat eine eher leichte Säure und besticht mit einer unkomplizierten Frucht. Für etwas mehr als 4 Euro kann man diesen Pinot Nero von Lamberti tatsächlich einmal probieren.Weiterlesen »Lamberti Pinot Nero

Wwe Dr. Thanisch Riesling trocken

Man muss ja immer wieder betonen, dass die Qualität eines Weingutes nicht nur in ihrer eigenen qualitativen Spitze zu finden ist, sondern sich diese auch über die Strecke beweisen muss. Das heißt, auch bei den Gutsweinen sollten passable Weine entstehen. Dies verschwindet häufig aus dem Blickfeld, wenn man auf Jahrgangspräsentationen ist. Da werden dann die hochwertigen Weine der Winzer präsentiert. Viele Gutsweine hätten bei der Intensität der anderen Weine – auch von anderen Weingütern – nur schlechte Chancen auf ein gutes Urteil. Daher entsteht eine Schere zwischen den Trink- und den Verkostungsweinen. Sicherlich ist eine qualitative Orientierung an der Spitze immer sehr gut. Und dafür braucht man diese auch.Weiterlesen »Wwe Dr. Thanisch Riesling trocken

WeinRallye12: Tesch St. Remigiusberg

Foto: Thomas Günther„Its coming home, its coming home, Weinrallye coming home“ würde ich singen, wenn ich musikalischer wäre. Diese ist nämlich wieder bei ihrem deutschen Initiator angekommen. Und da hat der Autor des Winzerblogs wieder ein geniales Thema gefunden. „In Gottes Namen“ soll es sein. Nach meiner Moselexkursion hätte ich kurzerhand auf einen der obigen Weine zurückgreifen können. Doch ich wollte einen Wein hier vorstellen, der in der Nähe von Münster angebaut wurde. Nein, gemeint ist nicht das Münster am kaiserlichen Dortmund-Ems-Kanal, sondern jenes an der Nahe. Dort existiert die Lage St. Remigiusberg. Damit ist der fränkische Bischof Remigius von Reims (436-533) gemeint. Aus dem Anlass möchte ich auch mal auf den Heiligen-Blog verweisen. Das kann ja nie schaden.Weiterlesen »WeinRallye12: Tesch St. Remigiusberg