Freiherr Heyl zu Herrnsheim Rotschiefer 2004
Heyl ist einer der wichtigeren Winzer aus der Region Rheinhessen und zugleich Vorreiter im ökologischen Weinbau. Bei dem zur Verkostung bevorstehehenden Riesling handelt es sich um ein Lagencuevee von Trauben, die auf Böden mit rotem Schiefer gereift sind. Nach der Flaschenöffnung sollte der Wein etwas gelüftet werden. Bei diesem Exemplar war jedenfalls ein leicht muffliger Geruch vorhanden, der schon fast Kork befürchten ließ. Dieser verflog aber glücklicherweise sehr schnell (Stinker nennt man so etwas).Weiterlesen »Freiherr Heyl zu Herrnsheim Rotschiefer 2004
Wenn man jetzt schon 2006er Weine trinken möchte, so sollte man diese von Übersee, genauer von der anderen Hälfte des Erdballs besorgen. Bislang haben die neuseeländischen Weine immer einen sehr guten Eindruck hinterlassen. Dabei sind besonders die Vertreter der Rebsorte
Anthony Hammond gilt als ein Infant Terrible im Rheingau. Dabei ist die Bewirtschaftung im Weinberg naturnah und die Verarbeitung schonend. Die Weine der Garage-Linie kommen jedoch in einer jungendlichen Aufmachung und ungewöhnlichem Inhalt daher. So gibt es quietschbunte Etiketten, einen Kronkorken und Weine, die geschmacklich mit Traditionen brechen. Der Riesling „Sugar Babe“ bringt z.B. 71g/l Restzucker ins Glas.
Mumm ist ein Traditionsweinerzeuger. Mit dem gleichnamigen Sekt hat er allerdings nichts zu tun. Der Vertreib der Weine geschied durch das benachbarte Schloss Johannisberg, das ja mit einem anderen Sekt eine historische Verbindung hat. Beide Weingüter sind im selben Besitz und Mitglieder im VDP. Das Haus Mumm geht auf den “unternehmungslustigen Weinhändler” – wie auf deren Homepage steht – namens Gottlieb Mumm zurück, der 1811 das Weingut übernahm. Heute bewirtschaftet das Weingut 65 ha Rebfläche. Natürlich sthet – wie im Rheingau üblich bei Mumm Riesling ganz im Mittelpunk. Das Weingut ist für deutsche Verhältnisse ein relativ großes Unternehmen. Daher ist der Vertriebsweg über Supermarktregal durchaus vorbereitet. Der Mumm Riesling scheint hier jedoch eine an dem Platz überdurchschnittliche Qualität darzustellen. Einige dieser Handelsketten scheinen derzeit alles über sechs Euro aus den Regalen zu verbannen und sich auf sehr niedrige Preisstufen zu konzentrieren.
Jetzt gibt es einen Grünen Veltlinger aus der Sandgrube 13 von den Winzern Krems. Dies ist so eine Art Winzergenossenschaft in Österreich mit insgesammt 990 Hektarn unter Reben. Man selbst nennt sich den “größen Qualitätsweinproduzenten Österreichs. 981 “Mitgliedsweinhauer” liefern hier ihre reifen Trauben ab. Der Name des Weins ist recht einfach erklärt. Und zwar ist die Sandgrube 13 die Adresse (genauer ist es die Straße mit Hausnummer) dieses Erzeugers. Dieser Wein bildet quasi die Einstieg in das Sortiment und ist das mengenmäßige Zugpferd der Winzer Krems. Die Rebsorte 