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Verkostungen

Bei weinverkostungen.de gibt es zahlreiche Verkostungen von Weinen. Hier sind nicht subjektive aber auch nachvollziebare Verkostungsnotizen abgelgt. Vielmehr versuchen wir jeweils die Region, die klimatischen Verhältnisse, die Tradition, den Boden, die verwendete Rebsorte und den Winzer zu verstehen. Bei allen Verkostungen fragt sich: Was macht diesen Wein besonders? Wieso etsteht er genau so? Wir versuchen dem auf den Grund zu gehen.

Verkostunen nach Ländern

Bei unseren Verkostungen stehen besonders die deutschen Weine im Mittelpunkt. Das liegt auf der Hand, da im hiesigen Handel eine riesige Vielfalt an heimischen Weinen vorhanden ist. Aber auch auf Reisen nach Frankreich, Italien und Spanien entdecken wir den ein oder anderen empfehlenswerten Wein. Besonders Frankreich hat uns da in den vergangenen Jahren sehr begeistert.

Spreitzer Oestricher Lenchen Kabinett 2005

Weingut Spreitzer Oestricher LenchenDas Weingut Spreitzer im Rheingau erhielt für den 2004er Jahrgang sehr gute Kritiken. Vor allem im Bereich der Edelsüßen Weine und der Ersten Gewächse überzeugte Spreitzer in den vergangenen Jahren. Da das bei Oestrich liegende Lenchen von mir geschätzte Weine hervorbringt, griff ich zu diesem Riesling. Der Wein hat eine sehr helle Farbe und es bilden sich Perlen. Insgesamt ist er leicht, schlank und kurz. Der Riesling präsentiert sich mit einer zurückhaltenden Frucht (ein wenig Ananas und Pfirsich) und einer sehr dezenten Säure. Im Nachhall taucht etwas Quitte auf.Weiterlesen »Spreitzer Oestricher Lenchen Kabinett 2005

Peter Jakob Kühn: Riesling trocken 2005

Kühn Rheingau Riesling trockenJetzt habe ich einen Riesling von Peter Jakob Kühn im Glas. Nach einem Wein von einem sehr kleinen Weingut, geht es jetzt zu einer deutlich größeren, aber immer noch mittlern Nummer. Das Weingut Peter Jakob Kühn umfasst ca. 15 Hektar im Rheingau. Der vorliegende Riesling wuchs auf kiesigen Tonböden und Lösslehm. Es handelt sich bei diesem Weingut um ökologischen Weinanbau. Zudem ist es Vorreiter im Bereich diodyn. Im Fall dieses Rieslings geschied der Ausbau im Edelstahltank.Weiterlesen »Peter Jakob Kühn: Riesling trocken 2005

Willi Schäfer Graacher Himmelreich Kabinett

Willi Schäfer Graacher Himmelreich Kabinett Willi Schäfer ist ein Urgestein von der Mosel. Das sieht man schon an der Flasche. Während andere Winzer nach einer langen Phase neumodischer Weinetiketten wieder zu ihren alten Motiven zurückkehren, gibt es hier immer noch das Orginal. Die Geschchte der Familie lässt sich bis Jahr 1121 zurückverfolen. Seit 1971 leitet Willi Schäfer das Weingut. Rund um Graach an der Mosel werden rund 3 ha bewirtschaftet, die sich zumeist in Steillagen befinden. Es handelt sich natürlich um 100% Riesling. Die Pflanzen weisen ein recht hohes Alter auf. Bei der geringen Menge, muss man schon im Handel nach diesen Weinen suchen. Dies ist mir geglückt und nun ist der Riesling im Glas.Weiterlesen »Willi Schäfer Graacher Himmelreich Kabinett

Kendermann Winemaker: Roter Hang 2005

Der vorliegende Riesling ist von der Weinkellerei Kendermann. Diese bezeichnet sich selbst nach kalifornischem Vorbild als Winemaker. Dort ist der Weinanbau vom Keller weitgehend getrennt. Dabei sollen jedoch langfristige Lieferverträge für die Qualität im Anbau sorgen. Doch zurück nach Deutschland: Bei dem zur Verkostung gekühlten Wein ist die Kappe abstoßend, die sich über dem Korken befindet. Dieser billige Kunststoff stinkt gerade wenn man ihn entfernt noch schlimmer als Tier. Ich verstehe nicht wieso so etwas auf den Flaschenhals gemacht wird. Einige Winzer (z.B. im nahen Rheingau) verzichten ganz darauf und zwar traditionell. Gute Weine haben geruchsneutrales Metall; und dies nicht ohne Grund. Wenn dieser Posten nicht in der Kostenrechnung vom Winzer (oder in diesem Falle der Weinkellerei) vorgesehen ist, sollte man doch ganz darauf verzichten.Weiterlesen »Kendermann Winemaker: Roter Hang 2005

Kloster Eberbach Rauenthal Baiken 2005

Vor ein paar Wochen hatte ich den geruchlich und geschmacklich mysteriösen Baiken 2004 im Glas gehabt. Dieser war sehr voll (hohes Mostgewicht) und hatte schon sehr deutliche Alterungsnotizen. Nun habe ich eine Flasche des 2005er Jahrgangs aufgezogen; mit erstaunlichem Ergebnis. Dieser ist nämlich schon allein vom Geruch her ganz anders. Es überrascht eine leichte Zitrone. Geschmacklich überzeugt er mit Grapefruitnoten und einem trockenem, säuerlichem Abgang in den sich dezente und nur eine nur kurz reife Mango mischt. Alles ganz typisch für den Rheingau. Resümme: Ein schöner spitziger Wein, der das Dilemma vom Jahrgang davor ausbügelt. Fraglich bleibt aber weiterhin, wieso zwei so unterschiedliche Weine mit der gleichen Bezeichnung vermarktet werden.Weiterlesen »Kloster Eberbach Rauenthal Baiken 2005

Van Volxem Schiefer Riesling

Van Volxem Schiefer RieslingNach so vielen positiven Berichten über alte Rieslingreben, extrem niedrige Erträge und späte Weinlese bei Van Volxem musste der 2004er Schiefer ins Glas. Das Weingut ist ein weit aufgestiegener Stern am Rieslinghimmel. Es handelt sich hierbei um den Einstiegswein des Hauses, welches seit dem Jahrgang 2000 unter Roman Niewodniczanski und Dominik Völk (als Kellermeister) nicht nur für steigende Preise, sondern auch für die Qualität von sich reden macht. Der Riesling ist beim Weingut Van Volxem im Mittelpunkt allen Handelns. Die Weine der Region Mosel-Saar-Ruwer überzeugen häufig durch ihre feine elegante Qualität in Frucht und Säure. Die Erwartungen sind also recht groß.Weiterlesen »Van Volxem Schiefer Riesling