Toscana Poggiofoco Sesa 2004
Es gibt wieder einmal einen Wein aus der Toscana. Häufig wird dort die Rebsorte Sangiovese angebaut. Auch im Chianti ist sie besonders wichtig. Es gibt jedoch auch andere Rebsorten. Wie z.B. beim Sesa von Poggiofoco. Bevor ich diesen Wein porbierte, war ich sehr kritisch, was es bringen soll, eine internationale Rebsorte wie Cabernet Sauvignon in Italien anzubauen. Auch Verkostungen von anderen italienischen Weinen mit dieser Rebsorte waren nicht so erfreulich. Hier nun sind 80% Cabernet Sauvignon, 15% Merlot und 5% Alicante verarbeitet.Weiterlesen »Toscana Poggiofoco Sesa 2004
In der letzten Zeit versuche ich etwas die Bourgogne zu verstehen. Das ist gar nicht so leicht. Die weißen Weine zumeist aus
In der Vergangenheit habe ich häufig Weine verkostet, die noch weit im Handel verbreitet sind. Ich halte eigentlich wenig davon hier Weine vorzustellen, die man nicht nachkaufen kann oder die einfach nur einer elitären Oberschicht vorbehalten sind. Wein soll Kommunikation ermöglichen. Gleichzeitig habe ich natürlich auch eine gewisse Verkostungserfahrung von etwas außergewöhnlicheren Sachen. Dazu zählt auch dieser Spätburgunder S aus dem Jahr 2000 vom Weingut Dr. Bürklin-Wolf. Die Einschätzungen über den Zustand dieses Weins vor einer Verkostung könnten widersprüchlich sein. Ich würde sogar behaupten, dass eine treffsichere Aussage über die Lagerfähigkeit dieses Wein nicht sehr verbreitet ist. Ich hatte jedenfalls auch etwas Befürchtungen vor dem Kauf.
Es gibt wieder ein mal einen Rotwein aus Portugal. Ich finde dieses Land sehr interessant. Vor allem ist sehr spannend, wie es sich zwischen lokaler Eigenständigkeit und globaler Anpassung entwickeln wird. Die Voraussetzungen klimatischer Natur und der dort vorhandenen autochthonen Rebsorten könnten eine Chance im globalen Wettbewerb sein. Zugleich existieren einige Weine weltweit verbreiteter Rebsorten.
So, es ist Freitag und damit Wochenende. Der Anlass diesen Wein zu verkosten, besteht in der ersten Internetweinprobe von Dominik Pasalic. Eigentlich handelt es sich gar nicht um eine Weinprobe, in dem Sinn, dass die Weine tatsächlich beschrieben werden. Vielmehr steht eine filmisch sehr gut umgesetzte Einkaufstour im Zentrum. Das riechen und schmecken von drei Weinen – das mich etwas an Hütchenspiele erinnert – rundet die Geschichte ab. So.
Das Weingut Meyer-Näkel ist neben den Weingütern J.J. Adeneuer, Kreutzberg und Jean Stodden einer der Spätburgunder-Stars von der Ahr. Berühmt sind die Lagen Walporzheimer Kräuterberg oder Dernauer Pfarrwingert. Doch die Qualität eines Weinguts kann man nicht nur in seinen Spitzen feststellen. Auch die Basisweine (auch wenn das bei 14 Euro pro Flasche kaum noch ein tragfähiger Begriff ist) müssen gut sein und sich nicht nur durch den Namen verkaufen. Daher stand einige Skepsis am Beginn der Verkostung dieses