Marques de Vargas Reserva Privada 2001
Rioja ist seit jeher bekannt für hochwertige und hochpreisige Weine. Große Mengen haben diese erste D.O.C. in Spanien (seit 1991) etwas abgenutzt. Auch der Begriff Reserva hat etwas gelitten. Das hängt damit zusammen, dass nicht so gute Weine einfach ins Fass gefüllt wurden, um sie aufzuwerten. Aber aus einem schlechten Wein, kann kein guter werden. Ein guter Wein kann jedoch durch die Lagerung gewinnen; ob nun in oder außerhalb eines Fasses. Der jetzt zu verkostende Marques de Vargas Privada ist nun schon 7 Jahre alt. Er besteht aus 60% Tempranillo, 10% Mazuelo, 10% Garnacha Tinta und 20% Cabernet Sauvignon. Die Reben für den Marques de Vargas Reserva Privada 2001 sind im Schnitt mehr als 30 Jahre alt. Zwei Jahre wurde der Wein in russischen Eichenfässern ausgebaut. Nur 74.000 Flaschen wurden von dem Marques de Vargas Reserva Privada im Jahrgang 2001 abgefüllt.Weiterlesen »Marques de Vargas Reserva Privada 2001
Es geht wieder einmal nach Frankreich. Die
Nun gibt es den Bracamonte Tempranillo Roble. Gerade jetzt wo es wieder kälter wird passt das meistens ganz gut. Natürlich wäre man gerne in Spanien. Auch auch ein roter Wein aus diesem Land könnte etwas Sonnenschein bringen. Das dachte ich jedenfalls beim Kauf dieses Roble
Baron Philippe de Rothschild ist bekanntermaßen global engagiert. Jetzt gibt es einen Wein von Rothschild aus dem chilenischen Maipo. Der Name diese Weins ist schon seltsam. So heißt “Escudo Rojo” ganz einfach Rothschild übersetzt. Er besteht aus den klassischen und französisch-stämmigen Rebsorten Cabernet Sauvignon, Carmenere, Syrah und Cabernet Franc. Werden per Hand gelesen und 12 Monate in französischer Eiche ausgebaut. Die Farbe des Escudo Rojo ist sehr dunkel. Dieser Rothschild aus Chile riecht nach Leder, Tabak und dunkles und ungesüßtes Kakaopulver (also das zu Backen). Der Wein ist etwas mächtig und hat einen langen Nachhall. Etwas negativ beim Escudo Rojo ist, dass er sehr schnell satt macht. Mehr als ein Glas kann ich davon nicht trinken, obwohl er sehr schmackhaft ist.
Kaum hat die Gutswein mit der Premiere der Weine mit der Bezeichnung
Theo Minges ist eines der jungsten Mitglieder im VDP. Bei dem zur Verkostung stehenden Wein handelt es sich um einen trockenen Spätburgunder aus dem Jahr 2004. Dieser Wein vom Weingut Theo Minges trägt die eher unbekanntere Lagenangabe Fleminger Bischofskreuz. Der Wein ist einfach furchtbar. Unausgewogen und einfach nicht mit Genuss auf einen gemeinsamen Nenner zu bringen. Der Händler, von dem ich diesen Spätburgunder aus der Lage Fleminger Bischofskreuz vom Weingut Theo Minges bezogen habe, hatte ihn ohnehin schon auf 6 Euro reduziert. Wenn guter deutscher Spätburgunder so schmecken soll, sind wir in Sachen Rotwein hoffnungslos an Übersee verloren.