Journalisten lesen Blogs
Jedenfalls wird mein Blog intensiv von Journalisten besucht. Ich erinnere mich da immer an das Blog-bashing, wie es z.B. in der Süddeutschen Zeitung geläufig ist. Weder dort noch an die vielfältigen Auseinandersetzungen Blogs vs. Journalisten will ich jetzt anknüpfen. Die gibt es hier, hier und anderswo zur genüge. Nur will ich mal zwei IPs von heutigen Besuchern posten. Eins und Zwei. Als Webseitenbetreiber ist man ja gesetzlich gezwungen solche Informationen zu erheben und zu speichern. Und diese zeigen: Journalisten lesen Blogs. Da sei nun dahingestellt, ob diese Journalisten Blogs zur Recherche lesen, oder ob sie sich hier in ihrer Arbeitszeit quasi privat über Wein informieren. Bemerkenswert ist auch noch, dass es sich offensichtlich nicht um freie Journalisten handelt, da sie ja die Computer in der Redaktion benutzen.Weiterlesen »Journalisten lesen Blogs
Hier wurde bislang noch nie gekocht. Eigentlich mag ich es auch nicht, wenn man mir in die Töpfe schaut. Das mag bei anderen Menschen anders sein. Anders kann ich mir den Kochboom auf allen Kanälen nicht erklären. Dieses Rezept verdient es jedoch vorgestellt zu werden. Es ist sehr einfach und gleichzeitig geschmacklich genial. Man braucht für diese Rezept als Zutaten nur Nudeln, Speck, Frühlingszwiebeln und Schlagsahne oder Schmant.
Vor einem Jahrzehnt sah der Bio-Lebensmittelhandel noch anders aus. Es gab fast nur kleine Bioläden, die von den Besitzern selbst geführt wurden. Dann gab es erste Bio-Supermärkte. Da ist z.B. SuperBioMarkt gegründet in Münster, die BioCompany mit Schwerpunkt in Berlin und eben Basic mit Sitz in München. Zu Beginn wurde es vor allem den Bioläden in den Ballungszentren mulmig. Reihenweise stellten sie den Betrieb ein. Der Anfang der Bio-Supermärkte bestand in einem Verdrängungswettbewerb, der dem bei den Tante-Emma-Läden ähnlich war. Doch das Wachstum der Bio-Supermärkte ging in der darauf folgenden Zeit weit darüber hinaus. In der Bundesrepublik wurde 2006 mit Bio-Produkten ein Umsatz von rund 4,6 Milliarden Euro gemacht.
Jetzt gibt es den Dornfelder von Dr. Faust. Akademische Titel sind auf Weinflaschen sehr beliebt. Und wenn man keinen Vorfahren mit Doktortitel hat, dann holt man sich diesen aus der Literatur. So macht dies jedenfalls die Weinvertrieb Nahetal Gmbh, welche zu dem deutschen Supermarkt-Weinriesen Moselland gehört. Auf der Flasche ist auch Johann Wolfgang Goethe abgebildet. Die Assoziation zu seinem Faustus liegt also nahe. Soll der Wein jedoch das Blut sein, mit dem Dr. Faust den Pakt mit dem Teufel unterschrieben hat oder ist es der Trank, mit dem Faustus sich in Gretchen verliebt und diese dann ins Verderben gestürzt hat?