Neues vom Wein-Skandal in Italien
Die Aufdeckung des Wein-Skandals in Italien war von der Zeitschrift “Espesso” perfekt gewählt. So sind die Berichte über Panschereien von Billig-Wein und der Beimischung anderer Rebsorten in den Brunello genau zur Weinmesse Vinitaly in Verona plaziert worden. Das sichert nicht nur in Italien eine größt mögliche Aufmerksamkeit für diesen Wein-Skandal. Nun versuchen die ersten Akteure die Wogen des Skandals bezüglich der Beimischung anderer Rebsorten in den Brunello zu glätten. Besonders das Castello Banfi ist in die seit Monaten dauernden Ermittlungen geraten.Weiterlesen »Neues vom Wein-Skandal in Italien
Angesichts der vielen Berichte über Weinskandale in Italien gilt es diese etwas zu sortieren. Es handelt sich dabei genauer um zwei Skandale. Zum einen geht es um gepanschten Billigwein mit gesundheitlichen Gefährdungen. Zum anderen gibt es einen Brunello-Skandal. Bei diesem werden 13 Weingüter verdächtigt betrügerisch andere Rebsorten als Sangiovese zur Abfüllung des Brunello benutzt zu haben. In diesem Zusammenhang wurden 600.000 Flaschen Wein und mehrere Weinberge beschlagnahmt. Im Zentrum der Ermittlungen steht Castello Banfi. Aber auch bei den beiden großen italienischen Weinhäusern Antinori und Frescobaldi wird ermittelt. Bei Argiano sollen ebenfalls Flaschen beschlagnahmt worden seien.