Lidl-Champagner Comte de Brismand
Alle Jahre wieder. Immer im Dezember kehrt das Champagner-Fieber zurück. Er wird zu Weihnachten verschenkt, gerne auch getrunken oder zum Anstoßen auf das neue Jahr besorgt. Vor drei Jahren haben wir uns mal an den Aldi-Witwen-Champagner herangemacht. Dann musste letztes Jahr eine Flasche vom Bissinger Rose von Lidl dran glauben. Auch wenn der Champagner-Krieg nun vorbei ist, haben wir uns nun den deutlich preisgünstigeren Comte de Brismand (ebenfalls von Lidl) besorgt und kalt gelegt.Weiterlesen »Lidl-Champagner Comte de Brismand
Wir waren wieder mal im Discounter auf Champagner-Suche. Da gab es als Posten-Artikel bei Aldi-Nord den Henri de Valmond Brut Rose für 14,99 Euro. Der Preis sollte für einen halbwegs trinkbaren Champagner in Ordnung gehen. Schnell mal gegoogelt: Henri de Valmond scheint es irgendwie gar nicht zu geben. Denn so ist die heutige Welt: Findet man es nicht bei Google, so ist es nicht existent. Anders als der Lidl-Champagner Bissinger (früher noch als Bisinger geschrieben) findet man über Henri de Valmond kaum etwas Aussagekräftiges und schon gar keine Hintergrundinformationen.
Mit dem Hause Teruzzi & Puthod verbindet man die Tradition vom Vernaccia di San Gimignano. Hier ist der Weinbau erstmals 1276 erwähnt worden. 1966 wurde dem Vernaccia di San Gimignano der DOC-Status verliehen. Seit 1993 besteht die DOCG. So kann man hier einen der wenigen ernst zunehmenden Weißweine der Toskana mit einiger Tradition sehen. Der Terre di tufi von Teruzzi & Puthod kommt jedoch ganz unscheinbar als Toscana IGT Bianco daher (also als Landwein). Dabei handelt es sich um eines der Spitzenprodukte des Hauses. Teruzzi & Puthod wurde 1974 in der Heimat des Vernaccia in San Gimignano gegründet. Heute ist es einer der auch international bedeutendsten Weingüter im Ort. Teruzzi & Puthod bewirtschaften mehr als 90 Hektar.
Surprise, Surprise. Der Weinjahrgang 2010 kann in vielerlei Hinsicht als recht überraschend gelten. Eines war mit der Ernte klar: Die Mengen sind gering. Vorschnell wurde von einem schlechten Jahrgang geschrieben. Und dann kamen mehr und mehr positive Überraschungen. Zugleich gab es in einigen Regionen Probleme mit der Reife der Trauben. So schauen wir mal nach Sachsen zum Weingut Schloss Proschwitz. Hier hat man im Jahr 2010 das Cuvee Surprise gefüllt.
Beim Wein aus dem Dourotal denken viele erst einmal an Winterabende mit Portwein. Die nächste Assoziation sind dann die trockenen Weine aus dieser Weinregion Portugals. An frische Weißweine denkt erst man kaum jemand. Dabei gibt es dort richtig gute und vor allem sehr eigenständige Vertreter. Die Quinta do Crastro erzeugt natürlich Portweine. Zudem gibt es von den Winzern Dominic Morris and Manuel Lobo eine Reihe von trockenen Rotweinen, Olivenöl und eben den Crasto Douro branco. In den Weinen aus dem Dourotal werden eine Vielzahl autochthoner Rebsorten verwendet. Im Crasto branco sind dies unter anderen Rouperiro, Gouveio, Cercial, Rabigato. Der Wein wächst auf Schiefer, wird per Hand geerntet und im Edelstahltank ausgebaut.