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Erben Spätlese Riesling

Erben Spätlese RieslingWir haben eine Flasche Erben Spätlese Riesling im Keller gefunden. Was sollen wir damit machen? Bei diesem Wein behaupten böse Zungen, dass der Name dadurch zustande kommt, dass man ihn lieber nicht trinkt, sondern seiner Nachwelt hinterlässt. Der Name des Abfüllers Langguth könnte zu dieser Einstellung noch beitragen. Aber eigentlich will man ja, dass die Erben auch gut über einen denken und reden. Jetzt wurde nicht die obige Spätlese aus dem Jahre anno 1997 (ohne Rebsortenangabe), sondern der noch junge und hoffentlich genießbare Riesling feinherb 2006 geöffnet.Weiterlesen »Erben Spätlese Riesling

Kleines Lexikon der Wein-Irrtümer

Der Sommelier Frank Kämmer ist in seinem neuen Buch den Weinirrtümern auf der Spur. Diese gibt es reichlich. Das hängt damit zusammen, dass kaum ein anders Wissensgebiet so vielschichtig und unübersichtlich ist wie Wein. Selbst Einleitungen, Einführungsbücher oder Einsteigerveranstaltungen können sehr unterschiedlich aussehen. Manche Vorurteile sind abenteuerlich; andere sehr tief in kulturelle Praxen eingeschrieben. Aufgrund der Vielfältigkeit des Themas, bestehen auch die Irrtümer in vielen getrennten Bereichen. Aus diesem Grund bietet sich für ein Buch, welches sich mit den Fehlern beschäftigt und sie richtig stellt, die Form eines Lexikons an.Weiterlesen »Kleines Lexikon der Wein-Irrtümer

Riesling-Hochgewächs Steillage

Dies ist mal ein etwas anderes Steillagenprojekt. Es findet seinen Ursprung vor einem Supermarktregal, in welches ganz überraschend neu dieser Wein aus einer Steillage an der Mosel stand. Die Bezeichnung Hochgewächs ist etwas irreführend. Einige Meschen glauben, dass es sich um hoch gewachsene Pflanzen handelt. Manche Weintrinker gehen davon aus, dass der Wein in besonders hoch gelegenen Weinbergen gereift ist. Andere wiederum sind davon überzeugt, dass es sich um einen besonders hochwertigen Wein handelt. Alle drei Vermutungen sind falsch. Es gelten allerdings leicht höhere Vorgaben als bei anderen Weinen. Es darf nicht mit anderen Rebsorten verschnitten werden, die Zuzuckerung muss etwas geringer als üblich sein und die Qualitätsprüfung muss etwas besser ausfallen als sonst vorgeschrieben ist.Weiterlesen »Riesling-Hochgewächs Steillage

Molekularcocktails (8) Nachtrag

Foto: Thomas GüntherDies war die kleine Serie über Molekularcocktails. Leider ist dieses Thema in der Cocktail-Blogsphere noch nicht richtig angekommen. Woran mag das liegen? Die Themen liegen nur so brach und können spannend aufbereitet werden. Um diese Lücken etwas zu füllen und da das Material ohnehin vorlag, schien die Serie über molekulare Cocktails hier auch sehr angebracht zu sein. Über das Essen und Kochen gibt es sehr viele Blogs. Aber auch dort ist das molekulare Kochen kaum thematisiert. Was ist der Grund dafür? Es gibt einige deutschsprachige Blogs die sich mit Cocktails beschäftigen. Lesenswert ist davon beispielsweise der Thekenmeister. Hier geht es in erster Linie um Erlebnisse an einer Bartheke. Der allseits bekannte Bittersblog berichtet sehr umfangreich von den Neuigkeiten aus der Welt der Spirituosen. Weiterlesen »Molekularcocktails (8) Nachtrag

Cuvee du Roy Tavel

Foto: Thomas GüntherDie Neue Welt ist die Heimat der großen Brands. Besonders viele der bekannten Weinmarken kommen aus Kalifornien oder Australien. Das deutsche Konzept basiert wesentlich auf einer sehr genauen Kennzeichnung (Rebsorte und Kategorie der Süße). Zudem erzeugt die Figur des Winzers eine Authentizität. Das französische Vermarktungskonzept setzt vielmehr auf Regionen oder Orte. Man denke da nur an die Champagne, Bordeaux, Chablis oder auch Tavel. Dies kann man als Konzept der Appellationen bezeichnen, bei dem das Terroir im Mittelpunkt steht und die Rebsorten nur den Zweck haben, einen bestimmten Wein zu erzeugen. Es handelt sich um ein sehr konservatives System, da die Region mit genau festgelegten Weintypen und Rebsorten verbunden ist.Weiterlesen »Cuvee du Roy Tavel