quonset rieslin’ qw 2.3 2006
In dieser Reihe Quonset gibt es eine Vielzahl reinrebsortiger Weine. Den Gewürztraminer habe ich bei einem Händler verkostet. Der war ganz untypisch. Mit einem elsässer Vertreter dieser Rebsorte hatte der fast nichts gemein. Er war zwar fruchtig (in nehme mal an Richtung Aprikose), aber hatte nichts von der zu erwartenden und namensgebenden Würze. Die Reihe in der die Weine erscheinen, ist recht poppig gestaltet. Da kann man annehmen, dass eine junge Zielgruppe erwartet wird. Der Riesling ist da aber erst mal gar nicht so ungewöhnlich. Die Farbe ist eher blass. Es zeigt sich sehr schnell eine intensive und für Rheinhessen sehr typische knackige Säure. Diese erinnert etwas an die Weine von Gunderloch; jedoch ein kleiner Hauch Bitter. Man kann ihn auf den ersten Blick als eher traditionell in das geschmackliche Koordinatensystem einordnen.Weiterlesen »quonset rieslin’ qw 2.3 2006
Jetzt steht ein weißer Barolo zur Verkostung bevor. Jedenfalls wird die Rebsorte Arneis auch so bezeichnet. Dieser stammt aus der bergigen DOC-Zone Roero im italienischen Piemont. Die bereits im 15. Jahrhundert bekannte Rebsorte stand vor ca. 20 Jahren kurz vor dem Aussterben, wird aber seitdem zunehmend entdeckt. Der Wein ist trocken und sehr intensiv im Geschmack. Ebenso ist er interessant und inspirierend. Er erinnert vornehmlich an Lakritze; jedoch nicht an die süße von Haribo, sondern an die viereckigen Hustenpastillen aus der Apotheke. Eine leichte Frucht rundet den Geschmack ab. Trotz der hohen Qualität des Arneis ist es jedoch schwer mehr als ein Glas von dem Wein zu trinken, da er dann doch etwas anstrengend wird.
Der Sekt am