Allegrini Palazzo della Torre Veronese
Jetzt gibt es den Palazzo della Torre von Allegrini. Dieser Erzeuger gehört zu den besten Weingütern in Italien. In diesem Jahr ist er sogar die „Winery of the Year“ im angesehenen Weinführer Gambero Rosso. Dem Palazzo della Torre sind dort mindestens zwei Gläser sicher. Der Amarone erhält hingegen häufig drei Gläser. Dieser Rotwein ist lediglich als IGT gekennzeichnet. Die Reben sind im Schnitt 40 Jahre alt. Gepflanzt wurden sie in östlicher bis südöstlicher Ausrichtung seit 1962. Dabei werden für den Palazzo della Torre die Rebsorten Corvina Veronese (70%), Rondinella (25%) und Sangiovese (5%) verwendet.Weiterlesen »Allegrini Palazzo della Torre Veronese
Jetzt gibt es den Montepulciano d’Abruzzo mit dem Namen Lucanto. Der Erzeuger dieses Rotweins ist Torre Raone. Das Weingut wurde vor ca. 20 Jahren von Luciano di Tizio und Antonio dEmilio übernommen. Der Name Torre Raone stammt von einem Turm aus dem 11. Jahrhundert. Dieser steht heute noch auf dem Gelände des Weinguts und ziert das Wappen auf dem Etikett. Hier werden auf 35 Hektar hauptsächlich die in den Abruzzen typischen Rebsorten Montepulciano und Pecorino angebaut. Dieses Weingut produziert Bioweine. So ist auch der Lucanto Montepulciano d’Abruzzo von Torre Raone bezeichnet.
Das Weingut Günther Steinmetz an der Mosel ist schon länger kein Geheimtipp mehr. Dies ist nicht nur der Aktivität von Stefan Steinmetz auf facebook zurückzuführen. Vielmehr haben die Rieslinge in den vergangenen Jahren die Fachkreise überzeugt. Zugleich zählt das Piesporter Goldtröpfchen zu den besten Lagen an der Mosel. Schon seit Jahrhunderten gelten diese Weine als besonders gut. Auch ein Grund wieso es als Erste Lage klassifiziert ist. Diese Weinlage besteht aus drei Teilen und ist 65 Hektar groß. In einer Moselschleife ist das Piesporter Goldtröpfchen südlich ausgerichtet. Der nun zur Verkostung stehende Riesling vom Weingut Günther Steinmetz ist auf verwittertem silbergrauen Schiefer gewachsen.
Jetzt gibt es Areni und Kangun von Takar. Ein Freund verleitete mich dazu einmal Weine aus Armenien zu probieren. Ich war skeptisch und neugierig zugleich. Was erwartet mich hier? Dieses Land ist als Weinerzeuger nahezu unbekannt in Deutschland. Dabei gibt es Weinbau dort schon seit ca. 6200 Jahren. Hinter der Marke Takar steht die Armenia Wine Company (AWC). Dies ist allerdings von dem langen geschichtlichen Hintergrund ein recht junger Erzeuger. Erste Pflanzungen wurden 2006 vorgenommen. AWC baut in allen drei Regionen von Armenien Wein an (Armavir, Aragatsotn und Vayots Dzor). Es werden Weißwein, Rose, Rotwein und auch Schaumwein hergestellt. Zur Verkostung stehen nun zwei Weine aus autochthonen Rebsorten. Das sind der Rotwein aus Areni und der Weißwein aus Kangun.
Man möge bei der Bezeichnung Weiber tatsächlich an Wein, Weib und Gesang denken. Diesen Riesling hatte ich bei einem Discounter entdeckt, bei dem ich eigentlich nur eine Flasche Wasser kaufen wollte. Mich dürstete. Aber ich mag nun auch mal Weißwein aus dem Elsass. Also stand ich an der Kasse. In der einen Hand war das erfrischende Nass und in der anderen die Weiber. Besonders geschätzt ist bei mir guter Gewürztraminer aus Alsace. Aber auch Pinot Gris und Rieslinge stehen hoch im Kurs. Und man möge hier den Cremant nicht vergessen. Dieser ist nur selten schlecht und ist aus meiner Sicht auf einem Niveau wie denen von der Loire. Auch wenn sicherlich einige stilistische Unterschiede bestehen.
Seit 2014 muss Rudy Kurniawan in den USA eine 10jährige Haftstrafe verbüßen. Er wurde als Weinfälscher verurteilt. Das Gericht in New York sah es als erwiesen an, dass Kurniawan gefälschte Weine im Wert von Millionen US-Dollar verkauft hat. arte strahlt nun den Dokumentarfilm „Etikettenschwindel – Der große Weinskandal“ von Jerry Rothwell und Reuben Atlas aus. In ihm wird der Aufstieg und Fall von Rudy Kurniawan sehenswert erzählt.