Liebfraumilch
Liebfraumilch oder auch Liebfrauenmilch ist eine in Großbritannien und den USA gebräuchliche Bezeichnung für eine bestimmte weiße Weinart aus Deutschland. Aber es gibt sie auch noch hierzulande zumeißt in großen Gebinden. Diese Weine kommen aus den Anbaugebieten Rheinhessen, Pfalz, Nahe und Rheingau (seit 1971 im deutschen Weingesetz festgeschrieben). Liebfraumilch hat einen hohen Restzuckeranteil und ist lieblich bis süß. Ein Liebfraumilch-Wein muss mindestens den Anforderungen eines Qualitätsweins entsprechen. Die Weine werden aus den Rebsorten Müller-Thurgau, Kerner, Silvaner und Riesling erzeugt. Sie dürfen jedoch auf dem Etikett keine Rebsortenangabe enthalten. In Deutschland sind Liebfraumilch-Weine kaum im Handel. Diese Weinart ist auch bei den deutschen Weintrinkern wenig begehrt. Der Ursprung der des Begriffs Liebfraumilch ist in der Lage “Liebfrauenstift Kirchenstück” zu finden. Dort wird Riesling angebaut wird. Diese 13 ha große Lage in mitten der Stadt Worms ist als Erste Lage gekennzeichnet, kann also Erste Gewächse hervorbringen.Weiterlesen »Liebfraumilch
Fuder ist eine alte Maßeinheit für Wein. Zudem meint es auch das Holzfass selbst in dem der Wein gelagert und transportiert wird. Der Name Fuder kommt ursprünglich daher, dass eine Fuhre (Ladung) Wein gemeint war. Heute noch sind Bezeichnungen auf dem Etikett mit “Fuder …” gebräuchlich. Besonders an der Mosel ist so etwas zu finden. Dort wurden bei den traditionellen Versteigerungen früher auch ganze Fässer versteigert. Jedoch gab es vor etwas mehr als 100 Jahren einen Trend dazu die Weine komplett im Weingut selbst auf die Flasche zu füllen. Zuvor wurden häufig ganze Fässer gehandelt.