Erste Lage-Vorpremiere 2008
Kaum hat die Gutswein mit der Premiere der Weine mit der Bezeichnung Erste Lage in Berlin begonnen, gibt es schon erste Erfolgsmeldungen. Und zwar sei nach Angaben des VDP die Vorpremiere der Präsentation dieser Weine bereits an seinen Kapazitätsgrenzen. Dies solle jedoch keineswegs daran liegen, dass der Rieslingjahrgang noch strittig sei (wie man in manchen Kreisen munkelt) und man sich der Qualität bei den Ersten Lagen noch genau versichern müsste. Vielmehr wird dieser Ansturm auf den hohen Standard des Jahrgangs 2007 zurückzuführen.Weiterlesen »Erste Lage-Vorpremiere 2008
Dieser Wein ist schon etwas lang gelagert. Das Weingut Hofstätter empfiehlt zwar für den
Theo Minges ist eines der jungsten Mitglieder im VDP. Bei dem zur Verkostung stehenden Wein handelt es sich um einen trockenen Spätburgunder aus dem Jahr 2004. Dieser Wein vom Weingut Theo Minges trägt die eher unbekanntere Lagenangabe Fleminger Bischofskreuz. Der Wein ist einfach furchtbar. Unausgewogen und einfach nicht mit Genuss auf einen gemeinsamen Nenner zu bringen. Der Händler, von dem ich diesen Spätburgunder aus der Lage Fleminger Bischofskreuz vom Weingut Theo Minges bezogen habe, hatte ihn ohnehin schon auf 6 Euro reduziert. Wenn guter deutscher Spätburgunder so schmecken soll, sind wir in Sachen Rotwein hoffnungslos an Übersee verloren.
Ich habe heute den Drostdy-Hof (Winemakers-Colection) Merlot aus Südafrika erstanden. Der Jahrgang ist mit 2007 aktuell. Merlot ist ja nun die Lieblingsrebsorte vieler Deutscher. Die Frucht und die geschliffenen Tannine sind oft gerne gesehen. Südafrika produziert hingegen oft Kraftprotze. Und von einer Produktion muss man leider häufig schreiben. Der Merlot von Drostdy-Hof ist dunkelrot und dicht im Glas. In der Nase ist eine sehr unreife (grüne) Paprika. Auch etwas Holz und Rauch (so wie am Lagerfeuer mit sehr trockenem Holz) sind zu riechen. Am Gaumen setzt sich die unreife Paprika fort. Das Finish ist zwar nicht lang aber relativ weich. Mich wundert gerade, dass das zweite Glas auch schmeckt. Sogar besser als das Erste. Erstaunlich. Eventuell liegt es doch an den 13,5% Alkohol, die beim ersten Glas geschmacklich wahrnehmbar waren.
Wieder mal gibt es einen Wein aus Münster. Nein schon wieder nicht aus Münster in Westfalen, sondern aus Münster-Sarmsheim an der Nahe. Kruger-Rumpf ist seit 1992 Mitglied im VDP. Die Familie betreibt seit 1830 Weinbau. Bei diesem Wein ist keine Rebsorte angegeben. Lediglich Rose steht auf dem Etikett. Ich vermute aufgrund der Herkunft des Wein, dass es sich um Spätburgunder handelt.