Sunshine – yummy white wine
Die Aufmachung ist so ziemlich originell. Da denkt man im ersten Moment gar nicht an Wein, sondern an irgendeine trendige Kultlimo von angesagten Designern mit Undergroundbackround. Ebenso ist der Text auf der Flasche sehr ungewöhnlich. Whats yummy? Ein Wörterbuch übersetzt es mit lecker oder prima. Na das passt ja: Die Sonne scheint und so ist alles prima Klima. Die Rebsorte ist nicht angegeben, der Wein schmeckt aber recht stark nach Riesling und das ist ja auch die Hauptrebsorte an der Mosel.Weiterlesen »Sunshine – yummy white wine
Jetzt steht ein weißer Barolo zur Verkostung bevor. Jedenfalls wird die Rebsorte Arneis auch so bezeichnet. Dieser stammt aus der bergigen DOC-Zone Roero im italienischen Piemont. Die bereits im 15. Jahrhundert bekannte Rebsorte stand vor ca. 20 Jahren kurz vor dem Aussterben, wird aber seitdem zunehmend entdeckt. Der Wein ist trocken und sehr intensiv im Geschmack. Ebenso ist er interessant und inspirierend. Er erinnert vornehmlich an Lakritze; jedoch nicht an die süße von Haribo, sondern an die viereckigen Hustenpastillen aus der Apotheke. Eine leichte Frucht rundet den Geschmack ab. Trotz der hohen Qualität des Arneis ist es jedoch schwer mehr als ein Glas von dem Wein zu trinken, da er dann doch etwas anstrengend wird.
Das Weinbaugebiet Saale-Unstrut entwickelt eine ungewöhnliche Dynamik; zumindest was die Vergrößerung der Rebfläche betrifft. Ca. 600 Hektar davon werden von den über 500 Weinbauern der
Badische Weine hatten es in der Vergangenheit bei weinverkostungen.de immer einen schwirigen Stand. Mehrere Rieslinge hinterließen bei besser unveröffentlichen Verkostungen eine grausame Erinnerung. Nun soll ein Weissburgunder vorgestellt werden. Der 3-Stern Grauburgunder von Dr. Heger ist aus mehreren Anlässen bekannt und gibt ein Marke vor, die sicherlich in dem Preissegment nun nicht erreicht werden kann.
Marques de Riscal ist mit knapp 200 Hektar einer der großen Weinerzeuger in Spanien. Doch diese Größe besteht auch hinsichtlich Qualität und Geschichte. Der Weinerhersteller bringt mehrere rebsortenreine Weine auf dem deutschen Markt. Zu nennen ist da auch der Tempranillo und der Sauvignon Blanc. Der hier verkostete Wein besteht aus einem Cuvee von 85% Verdejo und 15 % Viura. Verdejo ist eine sehr hochwertige und empfindliche Rebsorte, die zumeißt Nachts geerntet wird. Hinter Viura verbirgt sich eine sehr synonymreiche Rebsorte, die häufig auch als Macabeo bezeichnet wird. Diese ist blumig im Aroma und säurearm.
Windows Vista ist gerade in aller Munde, dieser Wein von Alta Vista bestimmt nicht (Entschuldigung, aber diesen billigen Kalauer konnte ich mir nicht verkneifen). Nun ernsthaft weiter: Der Wein stammt aus dem Gebiet Mendoza. Er wird in dem nördlichen Teil der argentinischen Anden ca. 1650 Meter über dem Meeresspiegel angebaut. Ähnlich wie in Australien, wo man zeitweise jeden Weißwein als Riesling bezeichnet hat, ist die Rebsorte dieses Weins angebracht um Verwirrung zu stiften. Auf dem Etikett ist sie als Torrontes aufgeführt. Es ist jedoch anzunehmen, dass damit nicht die in Spanien gebräuchliche Rebsorte (wird auch in Bulgarien und Portugal angebaut) gemeint ist, sondern Torrontes Riojano (über Abstammungen und Zusammenhänge der Rebsorten existieren bislang keine gesicherten Erkenntnisse). Dies entspricht nicht nur den Anbau- und Etikettierungsgewohnheiten in Argentinien. Auch das Geschmacksbild geht in diese Richtung.