Markus Schneider Sauvignon Blanc
Deutsche Weine der Rebsorte Sauvignon Blanc haben es mir in der Vergangenheit schon angetan. Da es etwas zu feiern gab, gelangte der Wein von Schneider in die Kühlung und dann ins Glas. Der Wein ist typisch hell. Auch geschmacklich präsentiert er die Rebsorte von einer sehr guten Seite. Dabei ist die typische Stachelbeere herauszuschmecken, steht aber nicht wie bei einigen günstigeren Sauvignon Blanc’s monumental im Vordergrund. Soviel soll da gar nicht analysiert werden. Der Wein ist klasse! Leider sind die erzeugten Mengen von deutschem Sauvignon Blanc – vor allem auch einiger anderer Winzer – sehr begrenzt, was sich dann auch im Preis wiederspiegelt.Weiterlesen »Markus Schneider Sauvignon Blanc
Der Wein fällt auf. Nicht nur der poppige Schraubverschluss springt sofort ins Auge. Für diese Verschlussart setzt sich das Weingut „Zur Schwane“ offensiv ein. Unter der Überschrift „Zeit, dass sich was dreht…!!“ wird für die alternative Verschlussart geworben. Auf diesem Schraubverschluss prangt – neben dem Schwan auf dem Etikett – ein zweiter Vogel: Der Adler vom VDP. Ein weiteres Aufmerksamkeit erweckendes Detail ist die Flaschenform: Bocksbeutel. Nur ist er bei diesem Wein nur leicht grünlich. Ich hab ja nichts gegen Traditionen. Der Bocksbeutel hat nur zwei entscheidende Nachteile. Er passt weder in Altglascontainer noch – was wichtiger ist – in meinen Flaschenkühler (obwohl es solche gibt; aber nur dafür extra einen kaufen?). Und kühl soll der „Zur Schwane“ ja sein. Dann der Wein ist ausdrücklich als Sommerwein gekennzeichnet. Also muss er schnell ausgetrunken werden (was bei 12,5% im Sommer schwer fällt) oder man muss häufiger zwischen Terrasse und Kühlschrank pendeln (was, wenns warm ist, auch nicht gerade schön ist).
Es geht jetzt weiter in der Reihe der
Drautz-Able ist ein Weingut mit mehreren Hundert Jahren Geschichten. Seit 1496 kann die Weingärtnerfamilie Drautz auf kaiserliche Erlaubnis hin ein Wappen verwenden. Das Weingut ist seit zwei Jahrzehnten (damals war das noch nicht so angesehen) sehr engagiert bei Imageverbesserung des Barriqueausbaus. Es wird also versucht Tradition und Neuerung zu vereinen. Auf der diesjährigen
Diesen Wein hatte ich im Supermarkt erstanden. Preis: 4,99. Erstaunlich günstig für einen Weisburgunder von Waßmer. Zwei kleine Fehler hatte der Wein. Das Rückenetikett fehlte und es war sehr deutlich
Es gibt mehrere traditionelle Lagenangaben mit dem Beinamen Hölle. In der Pfalz oder auch im Rheingau kommt so etwas schon mal vor (z.B. Johannisberger Hölle, Assmannshäuser Höllenberg). Dabei hat die Hölle meistens keinen religösen Hintergrund, sondern leitet sich vom althochdeutschen Wort für Steilhang/Halde her (Helda). Bei der grünen Hölle hier scheint es sich aber nicht um eine Lagenbezeichnung zu handeln, sondern um eine Charakterisierung durch die Winzer. Dabei regt der Verschluss erst einmal diabloisch auf. Erst muss man das stinkende Plastik entfernen (immer wenn man da schneidet oder reißt entfaltet sich ein Geruch, der abscheulich an alle Chemieunglücke dieser Erde zusammen erinnert), dann zeigt sich darunter ein Schraubverschluss niedriger Qualität mit dem