Portonic oder Port-o-tonic?
Der Sommer kündigt sich schon durch einige warme und intensive Sonnentage an. Und so fragen wir uns: Was können wir trinken? Wein kann man zur Schorle mit Mineralwasser verdünnen. Diese Verwässerung ist aber meistens ziemlich langweilig, da die Geschmacksintensität deutlich nachlässt. Da stießen wir auf den Portonoic oder Port-o-tonic. Das ist ein Longdrink aus weißem Portwein und Tonic Water.Weiterlesen »Portonic oder Port-o-tonic?

Die Westfalen-Metropole Münster scheint seit geraumer Zeit einiges Land des Colombelle zu sein. Inzwischen führen mindestens drei Fachhändler diesen einfachen und klassichen Weißwein aus der Cotes de Gascogne. Das liegt in Südfrankreich. Dieser Wein kommt vom Erzeuger Plaimont. Er wird als guter Sommerwein angepriesen. Da gilt es bei den derzeit wärmeren Temperaturen ihn mal zu testen. Erst mal vergegenwärtigen wir uns, was ein Sommerwein ist: Frisch und jung, meist weiß (auch rose und an und an rot). Zudem hat er meißt wenig Alkohol und ist fruchtig. Das scheinen die wichtigsten Attribute eines Sommerweins zu sein. Der Colombelle Blanc von Plaimont besteht häuptsächlich aus Cololmbard. Das ist auch namensgebend. Zudem ist auch die Rebsorte Ugni Blanc mit im Spiel. Manchmal wird diesem Wein aus der Gascogne auch etwas von der Rebsorte Listan hinzugefügt.
Brouilly ist mit 1.300 Hektar das flächenmäßig größte der 10 Cru des Beaujolais und zählt zugleich zu einem der Bekanntesten. Hier werden noch ca. 15% der Weine von kleinen Erzeugern vermarktet. Etwas ganz anderes ist Joseph Drouhin. Diese Firma ist eigentlich im nahen Burgund beheimatet und besteht inzwischen in der 4. Generation. Joseph Drouhin vermarktet Weine aus ca. 90 Appellationen. Neben dem Burgund kommt ein sehr geringer Anteil stammt aus dem Beaujolais, so wie dieser Brouilly. Ganz interessant, dass das Beaujolais auf dem Frontetikett gar nicht erwähnt wird, sondern nur der Firmensitz in Beaune. Die Böden in Brouilly bestehen aus Granit und Schwemmsand. Natürlich ist die verwendete Rebsorte – ganz typisch im Beaujolais – der Gamay.
[ProWein 2011 #7] Traditionell gibt es auf der ProWein eine Probe von deutschen Weinen „10 Jahre danach“. Dabei handelte es sich dieses Jahr vornehmlich um Rieslinge des Jahrgangs 2001. Diese wurden im damaligen Gault Millau WeinGuide sehr positiv bewertet. Darauf hin kaufte der Weinsammler Hans Onstein aus Bocholt die Weine und lagerte sie bis heute. Eingeleitet von Vinum-Chefredaktuerin Britta Wiegelmann konnten diese damaligen Empfehlungen der Rieslinge des Jahrgang 2001 auf der ProWein verkostet werden. Dabei war nicht nur ein Rückblick auf diesen Jahrgang, sondern auch eine Einordnung der Fähigkeiten des Gault Millau zur Bewertung von Qualität möglich. Neben Weinsammler Onstein moderierte „Gault-Millau“-Herausgeber Joel Payne diese Weinprobe auf der ProWein.