Zum Inhalt springen

Sonstige

Alle Verkostungsnotizen, die in keine andere Unterkantegie passen sind hier eher zufällig zusammengefasst.

Burgund: Meursault von Picard

Meursault ist die Hauptfigur in “Der Fremde” von Albert Camus. Zugleich gibt es im Burgund einen Ort mit dem Namen Meursault. Dort wird hauptsächlich weißer Wein angebaut. Dieser Burgunder besteht – wie im Burgund üblich – aus der Rebsorte Chardonnay. Im Glas hat der Meursault eine kräftig gelbe Farbe. In der Nase wirkt der Chardonnay fett und butterig. Auch im Mund ist er breit, wie die Flasche es vermittelt. Am Gaumen ist er am frühen Nachhall etwas überladen. Es gibt sicherlich Weingenießer, die solche Chardonnays mögen. Ich finde diesen Meursault von Picard etwas zu Plum. Auf diesen Wein wurde ich durch ein Hummer-Essen aufmerksam. Da passt er auch wirklich gut zu. Wobei etwas mehr Filigranität durchaus auch nicht schlecht ist. Aus Übersee kann man solche Chardonnays auch preisgünstiger erhalten.Weiterlesen »Burgund: Meursault von Picard

Schloss Proschwitz Weissburgunder Kabinett trocken

Nach dem Müller-Thurgau vom Weingut Martin Schwarz ist der Weissburgunder Kabinett trocken vom Schloss Proschwitz der zweite Wein den ich von meiner kleinen Recherchereise aus dem Weinbaugebiet Sachsen mitgebracht habe. Der Müller-Thurgau hat mich enorm begeistert. Mal schauen, was der Weissburgunder Kabinett trocken aus dem Jahr 2007 vom Schloss Proschwitz kann. Im Glas ist ein ganz leichtes Moussieren zu beobachten. In der Nase ist ein frischer Geruch mit floralen und holzigen Aspekten. Am Gaumen wirkt der Wein erdig. Im Nachhall ist Holz mit nussiger Frucht. Der Nachhall bleibt etwas bestehen. Der Weissburgunder Kabinett trocken vom Schloss Proschwitz ist so weit ganz in Ordnung. Als Wein durchaus schmackhaft. Jedoch ist bei dem Preis von 13 Euro durchaus ein Solidaritätszuschlag für die schwierigen Anbaubedingungen in Sachsen enthalten.Weiterlesen »Schloss Proschwitz Weissburgunder Kabinett trocken

Martin Schwarz Müller-Thurgau 2007

Wie beschrieben ist dieser Müller-Thurgau einer von zwei Weinen, die ich auf meiner kleinen Recherchereise ins Weinland Sachsen käuflich erwarb. Ich schreibe ja schon seit dem Bestehen dieses Weinblogs davon (also mehr als zwei Jahre), dass die ostdeutschen Weinbaugebiete und ihre Wein etwas mehr Beachtung erfordern. Das ist aus dem tiefsten Westen heraus durchaus schwer. Die Sachsen behalten fast alle guten Weine für sich selbst und bemessen sie mit hohen Preisen. Das ist vordergründig typisch sächsischer Eigensinn, bei dem man sich jedes mal danach fragt, ob es Reflex oder Folge von Reflexion ist.Weiterlesen »Martin Schwarz Müller-Thurgau 2007

Quinta da Lixa Loureiro Vinho Verde

Eigentlich ist Vinho Verde häufig im Niedrigpreissegment angesiedelt. Dort gibt es meist auch trinkbare Qualitäten. Für ein klein wenig Geld mehr ist der Quinta da Lixa Loureiro Vinho Verde zu erhalten. Normalerweise werden für einen Vinho Verde mehrere Rebsorten verwendet. Neben Loureiro sind es häufig die beiden ebenso weißen Rebsorten Alvarinho, Avesso, Treixadura und gelegentlich Sercial. Loureiro gilt als die Rebsorte, die dem Vinho Verde am stärksten im Geschmack prägt. Diese autochthone Rebsorte ist beim Quinta da Lixa nun allein vertreten.Weiterlesen »Quinta da Lixa Loureiro Vinho Verde

Warwick Sauvignon Blanc Professor Black

Nach den ganzen deutschen Rieslingen gibt es nun wieder mal einen weißen Wein aus Übersee. Es handelt sich um den Warwick Sauvignon Blanc Professor Black. Dieser Wein kommt aus Südafrika wo mit der Rebsorte Sauvignon Blanc häufig rassige Weine erzeugt werden. In der oberen Preisklasse findet man jedoch auch sehr fein strukturierte Weißweine. Der zur Verkostung stehende Wein stammt aus 2007. Der Name Professor Black soll an den Pfirsich-Züchter erinnern, der diese Frucht in Südafrika kultivierte. Die Rebstöcke dieses Sauvignon Blanc von Warwick stehen auf einer ehemaligen Orangenplantage.Weiterlesen »Warwick Sauvignon Blanc Professor Black

Juliusspital Rödelseer Küchenmeister Silvaner Kabinett trocken

juliusspital silvanerDer Rödelseer Küchenmeister Silvaner Kabinett trocken vom Juliusspital in Franken ist wieder mal ein Wein mit einem lustigen Lagennamen. Ich wollte ohnehin mal eine kleine Top 10 der lustigsten Lagennamen zusammenstellen. Dieser Rödelseer Küchenmeister ist da auf jeden Fall dabei. Es handelt sich um eine Lage, auf der nach VDP auch Erste Gewächse reifen. Der Rödelseer Küchenmeister ist ca. 66 ha groß. Die Weine bringen häufig eine gute Lagerfähigkeit mit sich. In der Lage Rödelseer Küchenmeister wachsen zumeist Weine der Rebsorte Silvaner auf Gipskeuper.Weiterlesen »Juliusspital Rödelseer Küchenmeister Silvaner Kabinett trocken